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Kreditumschuldung

Verbrauchern, die mehrere Kredite bei unterschiedlichen Banken aufgenommen haben und diese nun parallel tilgen müssen, droht nicht selten der finanzielle Ruin. Selbst wenn die einzelnen Raten recht gering ausfallen und für sich genommen keine große Belastung darstellen, sollte man dies keineswegs unterschätzen, denn alle Raten zusammen können die Finanzlage erheblich erschweren und erweisen sich somit nicht selten als Schuldenfalle.

Hat man erst einmal mehrere Kredite aufgenommen, gibt es so leicht keinen Ausweg, schließlich wollen alle Finanzierungen ordnungsgemäß getilgt werden. Ist der Kreditnehmer hierzu nicht mehr in der Lage und kann nicht mehr alle Kredite bedienen, sind Probleme vorprogrammiert. Im schlimmsten Fall führt dies zu Kontopfändungen oder einer Privatinsolvenz. Verbraucher, denen ihre Kredite über den Kopf zu wachsen drohen, müssen sich ihrem Schicksal aber keineswegs ergeben, denn auch in solchen Situationen gibt es einen Ausweg. Häufig ist die Kreditumschuldung die perfekte Lösung und hilft Kreditnehmern, ihren Schuldenberg zu bewältigen.

Inhaltsverzeichnis

Kredite zusammenfassen

Die Zusammenfassung mehrerer offener Kredite im Rahmen einer Kreditumschuldung erweist sich in einem solchen Fall immer wieder als adäquate Lösung und kann den schlimmsten Fall häufig abwenden. Anstatt vieler, kleinerer Raten zahlt man so nur noch eine einzige Rate und muss keine weiteren Kredite bedienen. Indem man eine möglichst lange Laufzeit vereinbart, lässt sich die monatliche Belastung durch den neuen, höheren Kredit auf ein Minimum reduzieren.

Wer auf diese Art und Weise vorgeht und eine Kreditumschuldung zur Zusammenfassung mehrerer Kredite nutzt, geht zwar eine neue Zahlungsverpflichtung ein, kann sich aber dennoch einen Vorteil verschaffen. Durch die Auszahlung des neuen Kredits können alte Kredite vorzeitig getilgt werden, sodass man am Ende nur noch einen Gläubiger hat und diesem gegenüber zur Zahlung von Kreditraten verpflichtet ist. Insbesondere wer leicht den Überblick verliert oder sich durch mehrere Kredite überfordert fühlt, profitiert von einer Kreditumschuldung. Zudem lässt sich so die finanzielle Belastung regulieren.

Nachteile einer Kreditumschuldung

Die Vorteile einer Kreditumschuldung liegen also für gewöhnlich klar auf der Hand, weshalb viele Schuldner eine Zusammenfassung mehrerer Kredite anstreben. Bevor man eine Kreditumschuldung vollzieht, sollte man aber auch die Schattenseiten berücksichtigen. So fallen für eine vorzeitige Kredittilgung nicht selten Vorfälligkeitsentschädigungen an. Zudem ist ein neuer, größerer Kredit auch mit weiteren Gebühren und erneuten Kreditzinsen verbunden. Eine Kreditumschuldung bedeutet demnach stets zusätzliche Kosten, weshalb man die Vor- und Nachteile genau betrachten und anschließend eine Entscheidung treffen sollte.

Hypothek vorzeitig umschulden

Kreditnehmer, die ihre Hypothek vorzeitig ablösen möchten, missachten oft die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist. In diesem Fall dürfen Banken als Schadenersatz eine Vorfälligkeitsentschädigung einfordern. Jedoch gibt es bezüglich des Sonderkündigungsrechts eine Ausnahme. Denn zehn Jahre nachdem eine Hypothek ausgezahlt wurde kann diese gekündigt werden, ohne dass die Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden muss.

Die Hypothek dürfte wohl die bekannteste Kreditform sein. Denn viele kennen diese Möglichkeit der Finanzierung schon aus der Kindheit: So kann jeder Monopoly-Spieler, der im Lauf des Spiels in einen finanziellen Engpass kommt, die Grundstücke beleihen. Zuvor muss der Spieler jedoch alle darauf befindlichen Häuser oder Hotels verkaufen. Der Zinssatz für diese Hypothek liegt fix bei zehn Prozent und der Spieler darf von seinen Mitspielern auf einer belasteten Straße keine Miete einkassieren.

In Wirklichkeit funktioniert das Prinzip der Hypothek allerdings komplett anders. Diese Darlehen werden in erster Linie aufgenommen, um Immobilien oder einen Neubau zu finanzieren.

Eine Hypothek – was ist das?

Der Begriff Hypothek stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Unterpfand“. Die Hypothek wird zu den Grundpfandrechten gezählt. Dabei handelt es sich im Kreditwesen um eines der vertraglich fixierten Pfandrechte an Immobilien, mit welchen ein Darlehen abgesichert wird. Jeder Eigentümer kann ein beliebiges Grundstück oder eine Immobilie als Pfand verwenden. Im Darlehensvertrag, der mit einer Bank abgeschlossen wird, übergibt der Eigentümer die Immobilie – in den meisten Fällen handelt es sich um das Eigenheim – dem Geldinstitut als Sicherheit.

Hypotheken können auf nahezu alle Arten von Immobilien aufgenommen werden. Es ist lediglich erforderlich, dass ein Gutachter den Verkehrswert eines Grundstücks , einer Eigentumswohnung oder eines Hauses schätzt, bevor die Hypothek aufgenommen wird. Das Darlehen, mit welchem die jeweilige Immobilie beliehen wird, macht üblicherweise einen Betrag aus, der unter dem Wert der Immobilie liegt.

Sowohl Laufzeiten als auch Hypothekenzinsen werden anschließend mit dem Darlehensgeber vertraglich vereinbart. Daraufhin wird der Gläubiger ins Grundbruch eingetragen. Der eigentliche Eigentümer überträgt dem Gläubiger damit also die Rechte an der Immobilie.

Diese Praxis bietet beiden Vertragspartnern einen Vorteil. Der Grund: Die Hypothekenzinsen liegen üblicherweise unter dem marktüblichen Zinsniveau. Der Grund: Der Kredit wird durch die Immobilie mit einem realen Gegenwert untermauert. Dieser kann durch eine Zwangsversteigerung den Verlust für den Gläubiger in Grenzen halten, falls die Rückzahlung ausfällt. Dadurch erhält der Gläubiger eine wesentlich größere Sicherheit.

Allerdings handelt es sich bei Krediten, die mit einer Hypothek verbunden sind üblicherweise um zweckgebundene Darlehen. Das heißt, dass vertraglich fixiert wird, für welchen Zweck der Darlehensbetrag ausgegeben werden darf – etwa für die Baufinanzierung oder die Installation einer Solaranlage. Dadurch ist die Flexibilität des Schuldners natürlich stark eingeschränkt. Darüber hinaus steht der Schuldner nicht nur mit der Immobilie in der Haftung, sondern sogar mit seinem Gesamtvermögen, falls es zu einem Preisverfall der Immobilie kommt.

Die Hypothek erlischt, sobald das Darlehen vollständig zurückgezahlt ist. Der Eigentümer benötigt nun eine löschfähige Quittung, um den Grundbucheintrag entfernen zu lassen. Der Eigentümer erhält also die Hypothek zurück, sobald der Kreditgeber einer Löschbewilligung zugestimmt hat und dadurch mit der Löschung des Grundbucheintrags einverstanden ist.

Eine Immobilie kann aber auch als Sicherheit für mehrere Immobiliendarlehen dienen. In diesem Fall wird eine Rangfolge der Gläubiger erstellt, die bei einem Zahlungsausfall gemäß der Rangfolge befriedigt werden, sobald es zu einer Zwangsversteigerung kommt. Im ungünstigsten Fall können die Gläubiger auf den unteren Rängen nichts bekommen.

Grundschuld und Hypothek – was ist der Unterschied?

Bei der Grundschuld handelt es sich ebenfalls um ein Grundpfandrecht, weshalb auch diese als Sicherheit für ein Darlehen verwendet werden kann. Es handelt sich hierbei allerdings um eine sogenannte nicht-akzessorische Kreditform. Das bedeutet: Eine Grundschuld besteht auch dann, wenn keine Forderung besteht. Beide müssen jedoch im Grundbuch eingetragen werden. Anders als die Hypothek erlischt die Grundschuld auch nicht, sobald das Darlehen zurückgezahlt ist. Stattdessen geht sie an den Immobilien-Eigentümer über und wird dadurch zur sogenannten Eigentümergrundschuld. Die Grundschuld bietet dem Schuldner eine Vielzahl von Vorteilen, weil sie sehr viel flexibler ist als die Hypothek. Der Schuldner kann durch eine Grundschuld nämlich auch mehrere eigenständige Forderungen absichern. Des weiteren steht er nur mit der Immobilie in der sogenannten dinglichen Haftung, während die persönliche Haftung üblicherweise nicht existiert. Sobald das Darlehen zurückgezahlt ist, kann der Schuldner die Grundschuld außerdem zur Absicherung weiterer Kredite nutzen.

Wenn das Hypothekendarlehen gekündigt wird

Für Kreditnehmer, die vor Jahren eine Hypothek abgeschlossen haben, wirkt es angesichts des aktuell historischen Zinstiefs verführerisch, ihren alten Kredit zu kündigen und eine Anschlussfinanzierung zu deutlich besseren Konditionen auszuwählen. Allerdings ist es nicht einfach, eine Hypothek vorzeitig umzuschulden. Denn die finanziellen Einsparungen durch die niedrigen Zinsen lösen sich vielfach in Luft auf. Der Grund: Wird ein Hypothekendarlehen vorzeitig gekündigt, entsteht der geldgebenden Bank ein kalkulatorischer Verlust, den sie natürlich erstattet haben möchte. Deshalb fordert sie vom Kreditnehmer eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung ein.

Ohne guten Grund entlassen die wenigsten Geldgeber einen Kreditnehmer aus dem Darlehensvertrag, weil dazu für die Finanzinstitute keine Verpflichtung besteht. Falls sie es trotzdem machen, fordern sie in den meisten Fällen eine Vorfälligkeitsentschädigung ein. Dabei handelt es sich um eine Art Erstattung des Schadens, welcher der Bank durch die vorzeitige Kündigung entsteht.

Dem Geldinstitut entsteht nämlich durch eine vorzeitige Ablösung ein sogenannter Refinanzierungsschaden sowie einen Margeschaden. Diese Schäden entstehen der Bank durch die Differenz der Zinssätze, welche zwischen dem Abschluss einer Hypothek und deren vorzeitigen Rückzahlung aktuell gültig sind. Weil das Zinsniveau in Niedrigzinsphasen enorm abgesunken ist, kann der zurückgezahlte Darlehensbetrag also nur zu schlechteren Bedingungen neu angelegt werden. Einerseits entgeht dem Geldinstitut dadurch ein enormer Zinsgewinn, die sie erwirtschaftet hätte, wäre der Vertrag fortgeführt worden. Andererseits erleidet die Bank einen tatsächlichen Verlust. Schließlich hat sie das Geld selbst zu wesentlich schlechteren Bedingungen ausgeliehen als der Kreditvertrag abgeschlossen wurde.

Je nach Höhe des Darlehensvertrages muss der Schuldner also möglicherweise einen hohen Betrag erstatten, wodurch sich der erhoffte Spareffekt durch die Umschuldung womöglich in Nichts auflöst.

Besser ist die Situation jedoch für Kreditnehmer, die ihr außerordentliches Kündigungsrecht in Anspruch nehmen können. Dieses greift beispielsweise beim Verkauf einer Immobilie. Üblicherweise stimmen die Banken in diesem Fall der Ablösung einer Hypothek zu. Zwar machen sie dann ebenfalls von ihrem Recht auf eine Vorfälligkeitsentschädigung Gebrauch. Sie müssen diese allerdings nach strengeren Regeln berechnen, was den Effekt hat, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit niedriger ausfällt.

 

So kann eine Hypothek ohne Vorfälligkeitsentschädigung gekündigt werden

Ein Hypothekendarlehen kann allerdings auch auf eine elegantere Art vorzeitig aufgelöst werden, wodurch die Vorfälligkeitsentschädigung meist entfällt. Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (§ 489) gibt es bei Darlehensverträgen mit fehlerhafter Widerrufsbelehrung ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht.

Nach zehn Jahren kann das Hypothekendarlehen gekündigt werden

Sofern beim Abschluss des Vertrages ein fixer Zinssatz über einen bestimmten Zeitraum hinweg vereinbart wurde, können die Kreditnehmer den Kredit nach dem Ablauf von zehn Jahren kostenlos und vorzeitig ablösen. Auch in diesem Fall darf die Vorfälligkeitsentschädigung nach § 489 nicht eingefordert werden. Diese Frist stellt für den Kreditnehmer also ebenfalls eine Art Sonderkündigungsrecht dar. Die Frist beginnt einen Tag, nachdem die Darlehenssumme vollständig ausgezahlt wurde. Wollen Schuldner den Hypothekenkredit nach zehn Jahren mit einer Anschlussfinanzierung ablösen, müssen sie jedoch eine Kündigungsfrist von sechs Monaten einhalten.

Wenn die Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist

Falls das Sonderkündigungsrecht noch nicht greift, die Schuldner das Darlehen aber dennoch umschulden wollen, sollten sie den Vertrag von einem Experten überprüfen lassen. Falls der Kreditvertrag nämlich fehlerhaft abgefasst ist, kann dieser vielfach vorzeitig gekündigt werden, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird. Die Widerrufsbelehrung ist in zahlreichen Kreditverträgen der große Schwachpunkt.

Ob der Kreditvertrag vorzeitig abgelöst werden darf ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden muss, kann von fachkundigen Anwälten oder Verbraucherzentralen überprüft werden.

Umschuldung für Selbstständige

Selbstständige und Freiberufler haben es üblicherweise um einiges schwerer, einen Kredit zu erhalten als Angestellte. Zudem müssen sie in den meisten Fällen höhere Zinsen zahlen. Allerdings gibt es auch einige Anbieter, die für Angestellte die selben Konditionen bieten wie für Freiberufler und Selbstständige. Für letztere empfiehlt es sich, auch die Möglichkeit eines Kredits von Privat für ihre Umschuldung zu wählen.

Was sind die besten Umschuldungs-Angebote für Freiberufler und Selbstständige?

Selbstständige und Freiberufler finden die besten Angebote für die Umschuldung eines Kredites bei den Krediten der Dr Klein & Co. AG. Der Grund: Dieser Kreditvermittler bietet seinen Kunden einen unabhängigen Vergleich auf dem aktuellen Kreditmarkt für Selbstständige und Freiberufler die günstigsten Zinssätze sowie eine besondere „Kreditumschuldungs-Spargarantie“.

Freiberufler und Selbstständige können mit der Barclaycard Kredit bei einer Kreditablösung ebenfalls bares Geld sparen. Denn abgesehen von den maximalen Zinssätzen gelten grundsätzlich die gleichen Konditionen für Angestellte, Freiberufler und Selbstständige. Interessenten an einer Umschuldung müssen im Rahmen der Kreditanfrage lediglich die Daten zum Kredit eintragen, der abzulösen ist.

Der Smava Kredit stellt ebenfalls eine attraktive Alternative zur Umschuldung dar. Interessenten können auf dieser Plattform ein Kreditgesuch anlegen. Ob es dann auch tatsächlich zu einem Kredit kommt, ist davon abhängig, wie viele Anleger in das jeweilige Kreditprojekt investieren möchten. In den meisten Fällen können hier jedoch auch Freiberufler und Selbstständige günstig umschulden, weil die Kreditzusage lediglich von der persönlichen Situation abhängt. Über Smava können zudem auch Bankkredite vermittelt werden.

Eine weitere lohnenswerte Alternative stellt der Lendico Kredit von Privat für Selbstständige dar. Auf dieser Plattform werden ebenfalls Kredite zwischen Privatpersonen vermittelt. Diese sind unter Umständen oft wesentlich günstiger als Kredite, die zu einem hohen Zinssatz für Freiberufler oder Selbstständige üblicherweise von Finanzdienstleistern angeboten werden.

Welche Probleme erwarten Selbstständige bei der Umschuldung und welche Lösungen gibt es?

Bereits in den vergangenen Monaten und Jahren ist das weltweite Zinsniveau stark gesunken. Angesichts der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise dürfte sich das historische Zinstief auch in absehbarer Zeit nicht ändern. Auch für Freiberufler und Selbstständige ist es deshalb äußerst attraktiv, bestehende Verbindlichkeiten zu besseren Konditionen umzuschulden.

Zudem gibt es inzwischen zahlreiche neue Anbieter von Darlehen im Internet, welche oft deutlich niedrigere Zinsen verlangen als beispielsweise die Hausbank.

Der Weg zur Umschuldung für Selbstständige

Extrem wichtig für die Entscheidung pro oder contra Kredit-Umschuldung sind die Kosten, die damit verbunden sind. Denn üblicherweise verlangen Banken bei einer vorzeitigen Kreditablöse eine Vorfälligkeitsentschädigung, die der Schuldner bezahlen muss.

Darüber hinaus muss der Schuldner Verwaltungsgebühren bezahlen, die je nach Kreditinstitut unterschiedlich hoch ausfallen können und auch nicht unbedingt nachvollziehbar sind. Allerdings wurden diese meist schon in der Kreditvereinbarung festgehalten.

Zahlreiche Kreditrechner im Internet machen es für den Schuldner kostenfrei möglich, zu ermitteln, ob sich die Umschuldung dank der günstigeren Konditionen eines anderen Anbieters auch wirklich lohnt. Falls dies der Fall ist, sollten die Schuldner in jedem Fall das günstigere Angebot in Anspruch nehmen.

Umschuldung für Rentner/Pensionisten

Wollen Senioren und Rentner einen bestehenden Kreditvertrag in ein neues, zinsgünstigeres Darlehen überführen, bietet sich für sie die Möglichkeit einer Umschuldung förmlich an. Zumal die Chancen erheblich gestiegen sind, dass auch Menschen nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben einen günstigen Kredit erhalten können. Der Grund: Auf dem Markt drängen sich immer mehr Angebote, wobei zugleich die Altershöchstgrenzen angehoben werden.

Wo finden Rentner die besten Angebote zur Umschuldung?

Weil nur ein geringer Einstiegszins bezahlt werden muss, bietet sich der Sofortkredit bei der CreditPlus Bank vor allem für kleinere Summen an. Die Kreditnehmer können hier außerdem zu jedem beliebigen Zeitpunkt eine Sondertilgung vornehmen.

Senioren, die eine Rente von mindestens 600 Euro haben, können auch den Targobank Online-Kredit dafür verwenden, bestehende Kredite abzulösen. Die Jahreskredite, welche die Targobank ihren Neukunden anbietet, eignen sich etwa auch für Pensionäre und Rentner selbst bei größeren Darlehenssummen. Sie haben bei diesem Angebot die Wahl, die erste Rate erst am 59. oder 89. Tag nachdem sie den Kreditvertrag abgeschlossen haben, zu bezahlen. Auch eine kostenlose Sondertilgung ist jederzeit möglich.

Eine interessante Alternative stellt zudem die Kreditplattform smava dar, welche private Schuldner und Gläubiger zusammenführt. Die Schuldner müssen hier ihren potenziellen Geldgeber nur mit einem schriftlichen Konzept davon überzeugen, wie sie den Kredit zu individuellen Konditionen verwenden wollen und entsprechende Sicherheiten bieten. Die Abwicklung der Kredite erfolgt über die Fidor Bank, wodurch auch eine schnelle Umschuldung gewährleistet ist.

Welche Probleme erwarten Rentner bei der Umschuldung und wie lassen sich diese lösen?

Weil die Lebenserwartung insgesamt gestiegen ist, haben viele Finanzdienstleister mittlerweile ihre Altersobergrenzen entweder erhöht oder komplett fallen gelassen. Deshalb gibt es mittlerweile auch für Rentner wesentlich mehr und vor allem günstigere Kredite als in früheren Jahren. Ihre Chance darauf, ein Darlehen zu bekommen, ist also deutlich gestiegen.

Aus welchen Gründen sollte ein Rentner umschulden?

Vor allem zwei Gründe sprechen dafür, eine Umschuldung auch in höherem Alter durchzuführen:

  • Einerseits lohnt sich die Umschuldung, wenn auf dem Finanzmarkt ein Darlehen zu deutlich günstigeren Konditionen erhältlich ist. Dies ist angesichts des historischen Zinsniveaus mehr als wahrscheinlich.
  • Andererseits lässt sich die monatliche Rate einfach dadurch senken, dass bei einem neuen Anbieter mit einer höheren Altersobergrenze die Laufzeit gestreckt wird.

Hierzu eine Beispielrechnung: Größtenteils gilt beim Großteil der Kreditangebote eine Obergrenze von 75 Jahre. Das bedeutet etwa für einen 70jährigen: Der Kredit darf lediglich eine Laufzeit von fünf Jahren haben. Beim Sofortkredit von CreditPlus liegt diese hingegen bei 80 Jahren, beim Top-Kredit-Angebot der norisbank entfällt die Altersgrenze sogar ganz. Wird im Rahmen der Umschuldung also auch die Restlaufzeit gestreckt, lässt sich die monatliche Belastung erheblich reduzieren.

Diese Umschuldungs-Möglichkeiten haben Senioren

Senioren und Rentner haben im Grunde zwei Möglichkeiten, um durch eine Ablösung eines Kredites zu sparen. Sie können beispielsweise einen laufenden Kredit in ein konventionelles Darlehen mit günstigeren Konditionen überführen. In diesem Fall ist es auch möglich, mehrere kleine Darlehen zu einem Kredit zusammenzuführen. Denn dies führt nicht nur zu einer insgesamten Einsparung, sondern auch zu einem besseren Überblick über die eigenen Finanzen. In diesem Fall ist es auch möglich, Darlehen ohne Zweckbindung mit zweckgebundenen Krediten – etwa einer Autofinanzierung – gemeinsam umzuschulden.

Eine weitere Alternative stellen Kreditplattformen dar, auf welchen Kredite von Privatpersonen vermittelt werden. Zu den bekanntesten Plattformen zählen smava, Lendico und auxmoney. Bei diesen Plattformen wird das Darlehen über eine Bank abgewickelt, wodurch diese relativ junge Möglichkeit zur Kreditvergabe ebenso sicher wird, wie ein konventioneller Kredit bei der Bank. Rentner haben hier aber den Vorteil, dass auf den Plattformen grundsätzlich sämtliche Berufsgruppen und Altersklassen zugelassen werden. Das einzige Kriterium für die positive Entscheidung besteht für den Schuldner darin, möglichst gut darzustellen, wofür er das Darlehen verwenden will. Seine persönliche finanzielle Situation muss er natürlich ebenso darlegen. Hier kommt ein Darlehen dann zustande, wenn sich genügend private Investoren für das jeweilige Projekt finden. In diesem Fall erfolgt allerdings noch eine Prüfung der Bonität durch die Schufa.

Sicherheiten verbessern die Kreditchancen

Obwohl es inzwischen wesentlich mehr Kreditangebote für Senioren gibt als noch vor wenigen Jahren, zählen diese nach wie vor zu einer Zielgruppe mit einem erhöhten Ausfallrisiko. Das bedeutet für die Betroffenen höhere Zinsen oder sogar die Ablehnung eines Kreditantrages.

Auf der sicheren Seite sind Antragsteller hingegen, wenn sie der Bank entsprechende Sicherheiten vorlegen können. Beispielsweise besitzen zahlreiche Senioren eine Immobilie, die sie inzwischen abbezahlt haben oder haben eine Lebensversicherung abgeschlossen.

Höhere Chancen mit einer Kapitallebensversicherung

Senioren, die etwa eine kapitalbildende Lebensversicherung abgeschlossen haben, können ihre Chancen auf eine positive Kreditzusage deutlich verbessern. Denn diese Art der Lebensversicherung hat einen Rückkaufswert, welcher im Vertrag festgeschrieben ist. Diesen Rückkaufswert kann die Bank etwa zur Absicherung eines Kredites nutzen. Selbst im Todesfall lässt sich die Versicherungssumme nutzen, um den Kredit abzusichern. Diese Möglichkeiten bietet eine Risikolebensversicherung hingegen nicht. Der Grund: Sie stellt keinen Gegenwert im Erlebensfall dar.

Rentner und Senioren, die eine Immobilie oder eine Kapitallebensversicherung besitzen, sollten deshalb die entsprechenden Unterlagen dem Kreditantrag beilegen.

Umschuldung für Beamte

Eine Umschuldung bietet sich für Beamte an, falls bei älteren Kreditverträgen kein ausreichendes Augenmerk auf die besonderen finanziellen Verhältnisse gelegt wurden. Denn weil Beamte meist über bessere Einkommensverhältnisse verfügen als Angestellte, erhalten sie häufig auch niedrigere Zinsen.

Als weiteres Plus bieten Finanzdienstleister die Beamtenkredite häufig mit höheren Kreditsummen und längeren Laufzeiten an.

Die besten Umschuldungs-Angebote für Beamte

Bei der Umschuldung für Beamte gilt der CreditPlus Sofortkredit als klarer Testsieger. Seine besonderen Stärken liegen in der Ablöse von Dispo- sowie Kleinkrediten. In diesem Bereich bietet die CreditPlus Bank ausschließlich Beamten eine Höchstlaufzeit in Höhe von 120 Monaten. Unabhängig von diesem Angebot bietet ein Beamtenkredit in jedem Fall hervorragende Konditionen bei jeder beliebigen Laufzeit.

Vor allem für Beamte mit einem hohen Einkommen sind die Konditionen der Targobank interessant. Der Grund: Die Staffelung des Zinses richtet sich ausschließlich nach er Laufzeit des Kredites. Besonders interessant ist dieses Angebot bei einer hohen Kreditsumme mit kurzer Laufzeit, weshalb sich hiermit auslaufende Kreditverträge hervorragend ablösen lassen.

Beamte, die hingegen nur über ein durchschnittliches oder niedriges Einkommen verfügen, sollten den netbank Ratenkredit oder den norisbank Festpreiskredit näher unter die Lupe nehmen Bei diesen Finanzprodukten handelt es sich aktuell um die günstigsten bonitätsunabhängigen Kreditprodukte, sofern eine entsprechende Bonität vorliegt.

Welche Probleme können Beamte bei einer Umschuldung erwarten?

Beamte genießen aufgrund ihres Beschäftigungsverhältnisses einen wesentlich besseren Status als Angestellte. Für sie stellen deshalb Beamtendarlehen eine hervorragende Möglichkeit dar, um bestehende Kredite abzulösen. Üblicherweise handelt es sich bei diesen Darlehen um eine Kombination aus einem tilgungsfreien Kredit und einer Lebensversicherung.

Warum sollte ein Beamter einen Kredit umschulden?

Die Umschuldung lohnt sich vor allem dann, wenn ein Beamter in der Vergangenheit ein Darlehen mit einem relativ hohen Zinssatz abgeschlossen hat, weil er etwa den Beamtenstatus noch nicht hatte. Sie können also durch einen neuen Kredit mit der gleichzeitigen Ablösung des erhebliche Zinskosten einsparen und zugleich ihre monatliche Belastung senken. Auch mehrere kleinere Darlehen lassen sich mit einer Kreditablösung zusammenfassen, wodurch sich ebenfalls die monatliche Belastung verringert.

Welche Möglichkeiten haben Beamte zur Umschuldung?

Beamte haben den Vorteil, dass sie für ihre Umschuldung neben einem herkömmlichen Darlehen auch auf ein spezielles Beamtendarlehen zurückgreifen können. Diese bieten einen deutlich niedrigeren Zinssatz als etwa ein Ratenkredit auf. Darüber hinaus muss im Zweifelsfall keine Grundschuld als Sicherheit eingetragen werden. Beamtendarlehen lassen sich außerdem für jeden Kreditzweck nutzen, wobei ein Nachweis darüber, wofür das Geld verwendet wird, üblicherweise nicht verlangt ist.

Soll mit einem Beamtendarlehen ein bestehender Kredit abgelöst werden, muss dabei natürlich die jeweilige Kündigungsfrist beachtet werden. Während bei einem Ratenkredit normalerweise nach drei Monaten die günstigere Kreditalternative genutzt werden kann, gelten für Immobiliendarlehen meist längere Kündigungsfristen.

Ein Beamtendarlehen zur Umschuldung nutzen

Bei einem Beamtendarlehen handelt es sich um eine Kombination aus zwei verschiedenen Finanzprodukten. Dabei handelt es sich einerseits um ein tilgungsfreies Darlehen, bei dem während der Laufzeit lediglich die Zinsen bezahlt werden müssen und um eine Kapitallebensversicherung. Für diese müssen natürlich auch allmonatlich Beiträge bezahlt werden. Nach dem Ende der Kreditlaufzeit wird das tilgungsfreie Darlehen schließlich dadurch abbezahlt, dass die Lebensversicherung ausbezahlt wird. Damit hat sich der Kreditnehmer nicht nur günstige Zinsen gesichert, sondern auch zugleich seine Familie abgesichert.

Weil für Lebensversicherungen steuerliche Besonderheiten gelten, beträgt die Mindestlaufzeit eines Beamtendarlehens zwölf Jahre. Üblicherweise ist die mögliche Höhe eines Beamtendarlehens an die monatlichen Bezüge des Kreditnehmers gekoppelt. In der Regel kann die Kreditsumme das 20 bis 25fache der monatlichen Bezüge ausmachen.

Umschuldung für Auszubildende

Auch Auszubildende haben die Chance, dass sie einen teuren Kredit durch eine Umschuldung ablösen können und eine günstigere Variante zu suchen. Allerdings gilt das nur mit Einschränkungen: Meist ist das Einkommen der Auszubildenden zu gering als dass sie einen eigenen Kredit bekommen würden. Möglich ist es aber im Rahmen eines Partnerkredits oder mit einer Bürgschaft.

Welche Umschuldungs-Angebote lohnen sich für Auszubildende wirklich?

Für Auszubildende ist eine Umschuldung des Kredits mit einer Bürgschaft problemlos möglich. Weil die Tilgungssummen beim CreditPlus Sofortkredit äußerst niedrig sind lohnt sich dieses Angebot für Auszubildende in jedem Fall – vorausgesetzt natürlich, dass der Bürge eine entsprechende Bonität vorweisen kann.

Bei der Norisbank können Auszubildende sogar einen Kredit ohne Bürgen aufnehmen. Allerdings müssen sie dafür ein monatliches Einkommen von mindestens 1.000 Euro vorweisen können.

Auf der Kreditplattform Smava werden Darlehen von privaten Personen vermittelt. Hier haben auch Auszubildende sehr gute Chancen, einen Partnerkredit aufzunehmen. Ausschlaggebend für die Bewilligung eines Kredites sind die Sicherheiten, die zwei Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, einbringen können.

Welche Probleme erwarten Auszubildende bei der Umschuldung und wie können sie diese lösen?

Der Start ins Berufsleben bedeutet für viele junge Menschen auch massive Veränderungen. So verdienen sie erstmals ihr eigenes Geld, dürfen aktiv am Erwerbsleben teilnehmen und ziehen vielfach vom Elternhaus an einen anderen Ort. Sie sind also erstmals in ihrem Leben auf sich allein gestellt und voll verantwortlich für ihr Handeln.

Zwar entspricht die Ausbildungsvergütung oft einem Vielfachen des einstigen Taschengeldes, jedoch weicht die anfängliche Euphorie oft schon bald der Ernüchterung. Der Grund: Die jungen Menschen müssen feststellen, dass das Leben alles andere als preiswert ist. Denn Lebenshaltungskosten und Miete läppern sich im Lauf eines Monats zu einem stattlichen Betrag zusammen, sodass von ihrer Vergütung letztlich kaum noch etwas übrig bleibt.

So geraten Auszubildende in die Schuldenfalle

Üblicherweise wird die Ausbildungsvergütung am Anfang eines Monats ausbezahlt und muss im Grunde für alle ausgaben reichen. Allerdings fehlt vielen jungen Menschen die notwendige Erfahrung im Umgang mit Geld. Weil sie ab dem Beginn der Volljährigkeit aber beliebig Verträge abschließen können und bequem elektronisch bezahlen können, laufen sie schnell Gefahr, den Überblick zu verlieren und geraten in einen finanziellen Engpass.

Welche Umschuldungs-Möglichkeiten haben Auszubildende?

Sollten sich die Verbindlichkeiten über einen längeren Zeitraum hinweg kontinuierlich zu einem immer höheren Betrag summieren, haben Jugendliche oft ein Problem, die finanzielle Misere zu lösen. Denn bei den meisten Finanzdienstleistern gibt es keine Darlehen für Auszubildende, sodass ihnen dieser Weg verschlossen bleibt. Unattraktiv für Kreditinstitute ist außerdem die Tatsache, dass nur relativ geringe Erträge ausgezahlt werden und deshalb auch nur eine niedrige Ratenzahlung zu erwarten ist.

Ausweglos ist die Situation für die Betroffenen dennoch nicht. Denn bei vielen Banken besteht die Möglichkeit, dass ein Dispositionskredit aufgenommen wird, der Monat für Monat um einen bestimmten Betrag heruntergesetzt wird. Eine weitere Möglichkeit: Der Arbeitgeber streckt einen Vorschuss in Form eines Kredites vor.

Wie lässt sich eine Neuverschuldung vermeiden?

Spätestens sobald die Jugendlichen eine Lösung für ihre finanziellen Probleme gefunden haben, sollten sie für sich einen Haushaltsplan aufstellen und sich auch strikt daran halten. Möglicherweise macht es auch Sinn, das eigene Geld durch eine andere Person verwalten zu lassen, in diesem Fall erhält der Auszubildende wieder eine Art Taschengeld.

Allerdings sind zahlreiche Auszubildende für ihre finanzielle Notlage nicht immer selbst verantwortlich. Sollte die Ausbildungsvergütung beispielsweise zu niedrig sein, um die Kosten für Lebenshaltung und Miete zu tragen, kann eine Förderung der Agentur für Arbeit im Rahmen der Berufsausbildungsbeihilfe sinnvoll sein.