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Anlegen

Wer die Möglichkeit hat, etwas Geld beiseite zu legen, sollte dies unbedingt tun und im Zuge dessen ein wenig Kapital aufbauen. Auf diese Art und Weise kann man Rücklagen für schlechte Zeiten bilden und genießt eine gewisse Sicherheit. Sparer sollten ihre Ersparnisse aber nicht unter der Matratze horten oder auf dem Girokonto ansammeln, schließlich existieren zahllose Möglichkeiten, das Ersparte anzulegen und demzufolge einen Wertzuwachs zu erreichen. Demnach kann man seine Ersparnisse für sich arbeiten lassen und vermehren, indem man sie gewinnbringend anlegt.

Trotz der vielfältigen Möglichkeiten, die der Finanzmarkt zum Anlegen von Geld bereithält, schrecken nach wie vor viele Menschen vor Geldanlagen zurück und belassen ihr Kapital lieber auf dem Sparbuch oder Girokonto. Oftmals ist Unwissenheit der Grund für ein solches Verhalten, denn viele Sparer können die Risiken der einzelnen Geldanlage-Möglichkeiten nicht einschätzen und versuchen es aufgrund dessen erst gar nicht. Dass man auf diese Art und Weise viel Geld verschenkt und auf mitunter lukrative Kapitalerträge verzichtet, wird nicht selten in Kauf genommen.

Möglichkeiten der Geldanlage

Anlegern und Sparern bieten sich insgesamt drei grundlegende Möglichkeiten zur Geldanlage. Abgesehen von Direktinvestitionen in Form von Beteiligungen an Unternehmen, kann man natürlich auch entsprechende Finanzprodukte bei einer Bank erwerben oder in den Kapitalmarkt einsteigen und Wertpapiere erwerben.

In diesen Bereichen existiert eine enorme Vielzahl an Geldanlage-Produkten, sodass Laien leicht den Überblick verlieren können. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, sich im Vorfeld intensiv mit dem Thema Anlegen zu befassen und so zumindest ein grundlegendes Wissen aufzubauen. Zuerst gilt es, die einzelnen Möglichkeiten der Geldanlage zu erörtern.

Der Kapitalmarkt hält ebenso wie Banken ein breites Spektrum an Geldanlage-Produkten bereit, sodass Anleger oftmals die Qual der Wahl haben. So kann man sich beispielsweise für das altbewährte Sparbuch, Tagesgeld, Aktien, Fonds oder Anleihen entscheiden. Sparer sollten aber auch Edelmetalle in Betracht ziehen und zum Beispiel Gold kaufen, denn durch den steigenden Goldpreis erweist sich dies gegenwärtig als besonders attraktive Geldanlage. Darüber hinaus werden auch Immobilien gerne als Geldanlage genutzt.

Risiken beim Anlegen

Beim Anlegen geht es selbstverständlich in erster Linie um die Rendite, schließlich soll mit der Geldanlage ein möglichst hoher Wertzuwachs erzielt werden. Nichtsdestotrotz darf man hierbei nicht die Risiken aus den Augen verlieren und sollte stets abwägen, ob man bereit ist, das Risiko eines Verlustes einzugehen. Während Aktien und andere Wertpapiere mitunter gravierenden Kursschwankungen unterliegen und somit ein Verlust der Ersparnisse nicht ausgeschlossen werden kann, geht man beispielsweise bei Gold ein begrenztes Risiko ein. Bei den Edelmetallen existieren zwar ebenfalls Kursschwankungen, doch ein kompletter Verlust ist hierbei praktisch ausgeschlossen. Gold, Silber und andere Edelmetalle gehören schon seit jeher zu den wertvollsten Gütern der Menschheit und werden daher auch in Zukunft wohl kaum wertlos werden. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall, denn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind bei den Edelmetallen deutliche Zuwächse zu verzeichnen, weil sich immer mehr Menschen auf diese Form der Geldanlage besinnen.

Geldanlage in Wertpapieren

Wertpapiere umfassen  Aktien, AnleihenZertifikate, usw. Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die eine Forderung oder eine Beteiligung nachweist. Die Wiener Börse ist jener Platz in Österreich, an dem vorrangig Wertpapiere wie Anleihen, Aktien & Co gehandelt werden. Ein Vergleich lohnt sich!

Aktien als Geldanlage

Aktien stellen Beteiligungen am Grundkapital eines Unternehmens dar. Diese Geldanlage ist an keine bestimmte Laufzeit gebunden. Die Käufer (Aktionäre) dieser Wertpapiere werden zu Miteigentümern der Aktiengesellschaft. Mit dem Kauf von Aktien sind verschiedene Rechte verbunden. Unternehmensgewinne werden beispielsweise über Dividenden jährlich an die Aktionäre ausbezahlt.

Notiert eine Aktiengesellschaft an der Börse (in Österreich in Wien), dann sind neben den Dividenden auch Kursgewinne möglich. Aktienfonds wiederum bündeln mehrere Aktien und damit mehrere Unternehmen in einem. Ein Vergleich lohnt sich!

Hinweis: Aktionäre sind am Erfolg und Misserfolg der Aktiengesellschaft beteiligt. Kalkulieren Sie neben Kursgewinnen auch Kursverluste ein.

Anleihen als Geldanlage

Anleihen sind Schuldverschreibungen (Forderungen, Gläubigerpapiere) und auch als Renten oder Bonds bekannt. Diese Wertpapiere belegen einen Anspruch auf die Rückzahlung eines bestimmten Betrages (Nennwert, Nominale) und beinhalten ein Recht auf Verzinsung. Sie verfügen über eine festgelegte Laufzeit: von der Ausgabe (Emission) bis zur Rückzahlung (Tilgung). Anleihen sind in Österreich an der Wiener Börse täglich handelbar.

Ausgebende Stellen (Emittenten) sind Staaten, Gebietskörperschaften, Banken oder Unternehmen. Ziel ist es, Kapital für größere Investitionen einzusammeln. Die Sicherheit der Anleihen hängt von der Zahlungsfähigkeit (Bonität der ausgebenden Stelle) ab. Höhere Zinsen gehen einher mit höheren Risiken. Anleihefonds wiederum bündeln mehrere Anleihen und verteilen damit das Risiko. Ein Vergleich lohnt sich!

Zertifikate als Geldanlage

Zertifikate sind eine besondere Form von Inhaberschuldverschreibungen. Anleger borgen den ausgebenden Stellen (Emittenten) Geld und erhalten dieses oder eine andere Leistung nach einer bestimmten Zeit zurück. Anstatt an Zinsen zu verdienen, profitieren Anleger bei diesen Wertpapieren von einer bestimmten Wertentwicklung.

Zertifikate sind strukturierte Produkte und damit an die Entwicklung von Basiswerten (Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe, Optionen, usw.) gekoppelt. Mit Zertifikaten können Sie in jeder Marktsituation Erträge erzielen. Manche Zertifikate (Optionsscheine) beinhalten ein hohes Risiko. Andere beschützen das eingesetze Kapital. In Österreich verfügen rund 75 Prozent der Zertifikate über einen 100-prozentigen Kapitalschutz. Ein Vergleich lohnt sich!

Der Geldanlage-Tipp

Die Auswahl des geeigneten Wertpapiers richtet sich nach Ihrem Sicherheitsbedürfnis, Ihren Ertragswünschen, Ihrem verfügbaren Veranlagungsbetrag und der gewünschten Laufzeit. Die Veranlagung in Anleihen, Aktien oder Zertifikate setzt eine genaue Kenntnis der eigenen Ziele voraus.

Fehlt Ihnen das notwendige Finanzwissen bzw. der Marktüberblick, dann lassen Sie sich unbedingt ausführlich beraten. Ein Vergleich lohnt sich!

Geldanlage in Sachwerte

Zu den Sachwerten zählen in Österreich z. B. Immobilien und Gold. Sie gelten als sicher, da sie immer einen (Substanz)-Wert behalten. Eine Geldanlage in Sachwerte sollte einer langfristigen Strategie folgen. Sei es als Vorsorgemöglichkeit über eine Immobilie im Privatbereich oder für den Eigenbedarf. Gold bewährte sich in der Vergangenheit als Krisenwährung.

Die Geldanlage in Immobilien

Viele Menschen in Österreich träumen vom Wohnen in den eigenen vier Wänden. Für viele ist es ein Lebensziel, eine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus zu besitzen.

Gernerell gesagt, schaffen Menschen sich eine Immobilie entweder zum Wohnen oder zum Vermieten an. Ein weiteres Feld der Geldanlage sind der Kauf von Zinshäusern im städtischen Bereich. Ein genauer Vergleich lohnt sich!

Die Immobilien-Rendite: Ziel einer direkten Investition in Sachwerte und einer anschließenden Vermietung ist es, eine Rendite zu erzielen. Die Rendite drückt das Verhältnis der jährlichen Erträge zur Investition aus. Oder anders formuliert: Was habe ich ausgegeben, was bekomme ich dafür wieder rein. Eine Rendite erzielen Sie auch mit einem gewinnbringenden Verkauf.

Wenn Sie indirekt in Sachwerte investieren, z. B. in Immobilienfonds, dann können Sie jährliche Fondserträge erwarten. Achtung: Die Sachwerte stehen im Eigentum anderer und Fondserträge können ausbleiben.

Eine neue Art um sich an Immobilien zu beteiligen ist Crowdinvesting – hier kann man schon mit kleinen Beträgen am Immobilien Boom mitnaschen.

Die Geldanlage in Gold

Gold zieht Menschen von jeher magisch an, da es ein sehr seltenes Edelmetall ist. Viele Menschen in Österreich besitzen Gold in Form von Münzen, Schmuck oder Goldbarren. Gold gilt als krisensicher und unverwüstlich. Es unterliegt keiner laufenden Entwertung wie Geld und gilt daher als Inflationsschutz. Nur: Gold wirft keine Zinsen ab.

Bedenken Sie immer, dass der Goldpreis stark schwanken kann. Sein Wert ergibt sich aus der jeweiligen Situation von Angebot und Nachfrage. Bei einer höheren Nachfrage steigt der Goldkurs. Erhöht sich das Angebot, dann sinkt er.

Der Geldanlage-Tipp

Ein Immobilienkauf will gut überlegt sein. Damit das Grundstück, die Eigentumswohnung oder das Haus langfristig Freude machen, achten Sie unbedingt auf folgende Faktoren: die Widmung eines Grundstücks, die Lage einer Wohnung oder eines Hauses, die Bausubstanz, die Instandhaltungskosten und die Erreichbarkeit.

Was der Kauf von Gold betrifft: Bei einem Höhenflug des Goldpreises warten Sie besser ab. Kaufen Sie erst, wenn die Nachfrage nachlässt. Ein genauer Vergleich lohnt sich!