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Österreich auf Wachstumskurs


Dass es der österreichischen Wirtschaft wieder besser geht und diese Fahrt aufnimmt, geht aktuell aus verschiedenen Medienberichten hervor. So weiß unter anderem „tt.com“ zu berichten, dass vor allem die Steuerreform einen wichtigen Beitrag zu der positiven Entwicklung leistet. In den vergangenen Jahren lag das Austro-Wachstum stets hinter dem Deutschlands. Das gegenwärtige Wirtschaftswachstum in Österreich lässt nun den über Jahre entstandenen Rückstand allmählich schmelzen. Die österreichische Wirtschaft kann sich also wieder messen.

Österreichische Steuerreform beflügelt das Wirtschaftswachstum

Seit dem Jahr 2012 unterlag das österreichische Wirtschaftswachstum den deutschen Vergleichswerten. 2014 verschärfte sich die Situation noch einmal, was vor allem auf den Bereich des Privatkonsums zurückzuführen sei, wie auf „tt.com“ zu lesen ist. Dies verdeutlicht die Tatsache, dass der Wachstumsbeitrag des Privatkonsums in Deutschland 2014/15 bei 0,8 Prozent lag. Im Gegensatz dazu schaffte es der private Konsum in Österreich lediglich auf 0,1 Prozent.

Der Chefvolkswirt der Bank Austria Stefan Bruckbauer machte vor allem die schwächelnde Beschäftigungsdynamik, deutliche Erhöhungen der Abgaben und eine höhere Inflation für das schwache Wachstum der letzten Jahre in Österreich verantwortlich. Zugleich zeigte er sich die künftige Entwicklung betreffend sehr optimistisch und gab einen positiven Ausblick. Die Experten der Bank Austria sollen demnach davon ausgehen, dass die Steuerreform im Jahr 2016 für eine zusätzliche Erhöhung des Bruttoinlandsprodukts um 0,43 Prozent sorgen werde. Insgesamt soll den Einschätzungen zufolge das österreichische BIP 2016 und 2017 jeweils um 1,5 Prozent steigen. Der Brutto-Effekt der Steuerreform auf den BIP könnte 2016 sogar 1,0 Prozent betragen. Die negative Wirkung der Gegenfinanzierung dürfte allerdings dafür sorgen, dass der BIP-Effekt netto lediglich etwa 0,4 Prozent beträgt. Die Volkswirte der Bank Austria gehen „tt.com“ zufolge außerdem davon aus, dass durch die Flüchtlinge im Land ein Anstieg der Nachfrage erfolgt, was dem Wirtschaftswachstum wiederum einen Schub geben würde. Die Experten schätzen diesen Effekt auf 0,2 bis 0,3 Prozent.