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Tierversicherung


Für viele Menschen ist das Haustier weitaus mehr als ein tierischer Mitbewohner und wird aus diesem Grund eher als Familienmitglied betrachtet. Der Hund gilt schließlich nicht umsonst als bester Freund des Menschen und dient nicht selten als Kinder- oder Partnerersatz. Mit seiner bedingungslosen Liebe und absoluten Treue seinem Herrchen oder Frauchen gegenüber, sichert sich der Hund stets einen festen Platz im Herzen seines Besitzers. Aber auch Katzen sind populäre Haustiere und werden vor allem wegen ihrer Sanftmütigkeit geschätzt. Gleichzeitig zeichnen sich Katzen aber auch durch eine gewisse Eigensinnigkeit aus.

Unabhängig davon, ob man einen Hund oder eine Katze hält bzw. ein eigenes Pferd besitzt, sollte man stets die Risiken bedenken, die mit der Tierhaltung im Zusammenhang stehen. Als Halter haftet man grundsätzlich für sämtliche Schäden, die durch das eigene Tier verursacht werden. Selbst wenn man über eine private Haftpflichtversicherung verfügt, reicht diese in der Regel nicht aus, weil diese keine Tierhalterhaftpflicht umfasst.

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung ist die wohl bekannteste und gleichzeitig auch gefragteste Variante der Tierversicherung. Die Versicherungs-Branche differenziert hierbei grundsätzlich zwischen der Hunde-, Katzen- und Pferdeversicherung. Folglich ist die Art des zu versichernden Tieres für die Wahl einer Tierhalterhaftpflichtversicherung ausschlaggebend. Durch diese Differenzierung werden die speziellen Risiken abgedeckt, die durch die Haltung der jeweiligen Tierart entstehen.

Trotz dieser Unterscheidung ist die zentrale Aufgabe einer Tierhaftpflichtversicherung immer gleich. Bei einer solchen Tierversicherung wird der Tierhalter, in diesem Fall der Versicherungsnehmer, wie bei jeder anderen Haftpflichtversicherung auch vor Schadenersatzforderungen Dritter geschützt, da dann der Versicherer einspringt. Die Besonderheit einer Tierhaftpflicht besteht hierbei aber darin, dass diese Forderungen ausschließlich aus der Tierhaltung der versicherten Person resultieren. In der Praxis bedeutet dies, dass die Tierversicherung nur für Schäden aufkommt, die durch das versicherte Haustier des Versicherungsnehmers entstanden sind.

Auf den ersten Blick mag eine Tierhalterhaftpflichtversicherung einigen Menschen unnötig erscheinen, aber im Falle eines Falles ist man dann doch froh, vorgesorgt zu haben. Selbst wer achtsam und äußerst vorsichtig vorgeht, kann niemals eine absolute Sicherheit haben, was das Verhalten des eigenen Tieres angeht. So kann die Katze beispielsweise einen Verkehrsunfall verursachen, das Pferd die Koppel beschädigen oder der Hund zubeißen. Ist ein solcher Fall eingetreten, muss der Halter für sämtliche Schäden aufkommen. Um in einer derartigen Situation nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten, empfiehlt es sich, eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abzuschließen.

Die Tierkrankenversicherung

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung ist aber nicht die einzige Tierversicherung, die die Versicherer bereithalten. Auch Tierkrankenversicherungen sind auf dem Markt erhältlich. Auf diese Art und Weise kann man seinen geliebten Vierbeiner krankenversichern und muss demnach keine hohen Tierarztkosten fürchten. Ist eines Tages beispielsweise eine Operation notwendig, bedeutet dies für gewöhnlich eine mitunter horrende Tierarztrechnung. Wer für die Kosten nicht aufkommen kann, kann die entsprechende Behandlung nicht in Anspruch nehmen, sodass das Haustier nicht die bestmögliche Behandlung erhält. Um dies zu verhindern, eignet sich eine Tierkrankenversicherung bestens.