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Pensionsversicherung


Die Pensionsversicherung dient zur wirtschaftlichen Absicherung des Versicherten, sowie dessen Angehörigen im Alter durch Pensionsleistungen. Folglich handelt es sich bei der Pensionsversicherung um das österreichische Pendant der deutschen Rentenversicherung.

Wer aufgrund seines Alters oder aus medizinischen Gründen aus dem Berufsleben ausscheidet, muss auf sein Erwerbseinkommen verzichten, da er schließlich keiner beruflichen Tätigkeit mehr nachgeht. Zur Sicherung des Lebensunterhalts erhält man dann als Pensionist eine Pension. Die monatlichen Pensionszahlungen hängen hierbei von der Höhe der Beiträge ab, die man während seines Erwerbslebens in die Pensionsversicherung eingezahlt hat.

Ähnlich wie in Deutschland existieren auch in Österreich gesetzliche und private Versicherungsträger, wenn es um die Pensionsversicherung geht. Folglich kann man zusätzlich zu dem Anteil, der vom Arbeitseinkommen an die Pensionsversicherung geht, auch noch privat vorsorgen und auf diese Art und Weise etwaigen Versorgungslücken frühzeitig vorbeugen.

Die gesetzliche Pensionsversicherung in Österreich

Die gesetzliche Pensionsversicherung Österreichs befindet sich in der Trägerschaft der Pensionsversicherungsanstalt (kurz PVA). Früher war die Pension in Österreich ausschließlich ehemaligen Beamten vorbehalten, doch mittlerweile erhalten alle ehemaligen Arbeitnehmer eine Pension, wobei diese nach wie vor auf unterschiedlichen Berechnungsgrundlagen basiert.

Nichtsdestotrotz existieren mitunter große Differenzen bezüglich der Altersversorgung von Beamten und allen anderen Bürgern Österreichs. Die österreichische Sozialversicherung sieht keine Pensionsversicherung für Beamte vor. Stattdessen erhalten diese von ihren früheren Dienstbehörden einen sogenannten Ruhegenuss als Altersversorgung. Abgesehen von der Beamtenversorgung beruht die gesetzliche Pensionsversicherung in Österreich, die für unselbständig Tätige, Selbständige und Bauern gleichermaßen gilt, auf einem mehr oder weniger einheitlichen Pensionssystem.

Die private Pensionsversicherung in Österreich

Obwohl das österreichische Pensionssystem für Selbständige, Bauern und unselbständig Beschäftigte die gesetzliche Pensionsversicherung vorsieht, existieren in der Alpenrepublik ebenfalls private Pensionsversicherungen. Diese dienen in erster Linie als Ergänzung der gesetzlichen Pensionsversicherung und sollen etwaigen Versorgungslücken frühzeitig vorbeugen.

Das stetig steigende Durchschnittsalter der österreichischen Bevölkerung, die höhere Lebenserwartung der Menschen und die heutigen Beschäftigungsverhältnisse haben auch das österreichische Pensionssystem ins Wanken gebracht und sorgen hinsichtlich der Altersversorgung für gewisse Probleme. Junge Österreicher, die später eine angemessene Pension erhalten wollen, wie sie heute noch die gegenwärtigen Pensionisten beziehen, können sich daher nicht mehr einzig und allein auf die gesetzliche Pensionsversicherung verlassen, sondern müssen auch selbst aktiv werden.

Wer sich im Zuge dessen auf die Suche nach einer privaten Pensionsversicherung begibt, hat die Qual der Wahl. Die österreichische Versicherungs-Branche hält eine enorme Vielzahl an entsprechenden Angeboten bereit, weshalb sich Interessenten im Vorfeld genau informieren und einen Pensionsversicherungs-Vergleich durchführen sollten. Außerdem sollte man sich möglichst früh um eine Pensionsversicherung kümmern, weil man so die maximale Rendite erzielt und im Alter den höchstmöglichen Nutzen aus der privaten Altersvorsorge zieht.