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Worauf österreichische Verbraucher bei Immobilienkrediten achten sollten


Die Entscheidung für den Erwerb einer Immobilie als Eigenheim ist eine Entscheidung fürs Leben und sollte daher auch gut bedacht werden. Der Wunsch nach einem eigenen Haus ist bei vielen Menschen sehr groß, so dass die Gefahr besteht, dass sie die gesamte Angelegenheit überstürzen oder die negativen Aspekte schlichtweg vernachlässigen. Außerdem fehlt den meisten Verbrauchern fundiertes Fachwissen aus der Finanz- und Immobilien-Branche, woraus sich unweigerlich gewisse Gefahren ergeben. Die Arbeiterkammer hat laut „wirtschaftsblatt.at“ nun eine Checkliste erarbeitet, die Auskunft darüber geben soll, was österreichische Verbraucher bei Immobilienkrediten unbedingt beachten sollten.

Arbeiterkammer veröffentlicht Checkliste zum Thema Immobilienfinanzierungen

Mit der „Checkliste für Wohnkredite“ stellt die Arbeiterkammer Verbrauchern in Österreich einen praktischen Leitfaden rund um das Thema Immobilienfinanzierungen zur Verfügung. Wie auf „wirtschaftsblatt.at“ zu lesen ist, hat die AK die Checkliste am 14. Oktober 2013 veröffentlicht und gibt so aktuelle Hinweise und Tipps eine geplante Immobilienfinanzierung betreffend.

Das allgemein niedrige Zinsniveau erscheint gegenwärtig überaus verlockend und ruft viele Verbraucher auf den Plan, die sich beispielsweise schon länger mit dem Gedanken tragen, ein Haus oder eine andere Immobilie zu kaufen, und nun die im wahrsten Sinne des Wortes günstige Gelegenheit wahrnehmen möchten. In diesem Zusammenhang besteht durchaus die Gefahr, dass man sich blenden lässt. Außerdem bedenken viele Menschen nicht, dass variable Zinssätze künftig wieder steigen werden und sich die Belastung durch einen entsprechenden Wohnkredit erhöhen kann. Die Arbeiterkammer will österreichische Verbraucher mit ihrer neuen Checkliste hiervor bewahren. So sollten sich potentielle Immobilienkreditnehmer zunächst fragen, ob sie sich die finanzielle Belastung eines Wohnkredits leisten können. Im Zuge dessen sollte man auch etwaige Eventualitäten einkalkulieren, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein. Insbesondere die Kreditnebenkosten darf man nicht vernachlässigen. Gegebenenfalls sollte man bei der Bank nach dem Informationsformular fragen, das alle Kosten aufschlüsselt.

Wenn es um die Finanzierung des Eigenheims geht, sollten Verbraucher besonnen reagieren, verschiedene Finanzierungen vergleichen und sich ausführlich beraten lassen.