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Worauf kommt es bei einem Cap-Darlehen an?


Verbraucher, die sich mit einem Kreditwunsch an eine Bank wenden, denken üblicherweise an einen klassischen Ratenkredit. Die Finanzbranche hält allerdings noch viele weitere Optionen für eine Finanzierung bereit, die mitunter eine Überlegung wert sein könnten. Dazu gehört auch das Cap-Darlehen, das sich vor allem durch variable Zinsen auszeichnet. Der Zinssatz wird üblicherweise für einen kurzen Zeitraum festgelegt und anschließend neu definiert, wobei sich die Bank an aktuellen Zinssätzen wie dem EURIBOR orientiert und entsprechende Anpassungen vornimmt.

Besonderheiten eines Cap-Darlehens

Auf den ersten Blick erweckt ein Cap-Darlehen den Eindruck eines klassischen Kredits mit variablen Zinsen. Dieser erste Eindruck täuscht, denn ein Cap-Darlehen kommt mit einer großen Besonderheit daher. Dabei handelt es sich um den namensgebenden Cap, der als Zinsobergrenze fungiert und somit das Zinsänderungsrisiko des Kreditnehmers begrenzt. Bei steigenden Zinsen muss man demnach keine Angst haben, dass die Zinsen immer weiter steigen. Ist der vertraglich vereinbarte Cap erreicht, gibt es also keine Zinssteigerungen mehr. Wer die Wahl zwischen einem Cap-Darlehen und einem festverzinslichen Kredit hat, sollte dies bedenken und bei einem Vergleich diese beiden Zinssätze genau miteinander vergleichen.

Was sollen Verbraucher bei einem Cap-Darlehen beachten?

Die Tatsache, dass der Kreditzins bei einem Cap-Darlehen nicht ins unermessliche steigen kann und gewissermaßen gedeckelt wird, ist ein großer Vorteil im Vergleich zu anderen Finanzierungen mit variablem Zinssatz. Gleichzeitig müssen sich Darlehensnehmer bewusst machen, dass das Zinsniveau gegenwärtig sehr gering ist. Bei einem Darlehen mit variablen Zinsen hat dies zur Folge, dass die Kosten künftig voraussichtlich steigen werden. Demnach macht es auf jeden Fall Sinn, auch festverzinsliche Kredite in Erwägung zu ziehen.

Bei einem Kreditvergleich darf man also den variablen Zinssatz eines Cap-Darlehens nicht außer Acht lassen. Gleichzeitig gilt es, die Obergrenze für den Zins zu berücksichtigen. Während Verbraucher bei steigenden Zinsen von einem begrenzten Zinsänderungsrisiko profitieren, ist ein Cap-Darlehen bei konstantem oder sinkendem Zinsniveau üblicherweise teurer als andere Finanzierungen. Bevor man sich für ein Cap-Darlehen entscheidet, sollte man sich mit den Finanzmärkten befassen und deren künftige Entwicklung abschätzen.