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Wirtschaftlicher Erfolg für direktanlage.at


Die unlängst eingeführte Kapitalertragssteuer auf Wertpapiergewinne und das allgemein niedrige Zinsniveau machen es den Banken im Moment alles andere als leicht. Auch in Österreich macht die aktuelle Krise der Finanzwirtschaft zu schaffen. Hinzu kommt noch, dass die Verfassungsänderung in Ungarn auch auf den österreichischen Banken-Sektor negative Auswirkungen haben könnte. Laut „wienerzeitung.at“ plane der Ministerpräsident von Ungarn Viktor Orban massive Eingriffe in den Finanzsektor, was den Großbanken Österreichs, die eng mit der ungarischen Bankenwirtschaft verbunden sind, große Probleme bereiten könnte.

Die Verstaatlichung der ungarischen Bankenwirtschaft zu mindestens 50 Prozent würde die österreichischen Großbanken zu einer Umschuldung zwingen, die dem Bericht von „wienerzeitung.at“ zufolge mit erheblichen Verlusten einhergehen würde. Trotz dieser Schwierigkeiten auf dem österreichischen Finanzmarkt, kann unter anderem direktanlage.at positiv in die Zukunft blicken. Allen Widrigkeiten zum Trotz kann sich der bekannte Online-Broker gegenwärtig über einen wirtschaftlichen Erfolg freuen.

direktanlage.at auf Erfolgskurs

Der in Salzburg ansässige Online-Broker direktanlage.at konnte einem Bericht von „derstandard.at“ zufolge sein Betriebsergebnis auf 6,06 Millionen Euro steigern. Zuvor hatte dieses noch bei 5,04 Millionen Euro gelegen. Dass die Krise aber auch an direktanlage.at nicht spurlos vorbei gegangen ist, zeigt die Tatsache, dass sich das Ergebnis 2010 noch auf etwa 9 Millionen Euro belaufen hatte. Das Unternehmen musste folglich ebenfalls Verluste hinnehmen, befindet sich mittlerweile aber wieder auf Erfolgskurs.

Dem Online-Magazin „derstandard.at“ gegenüber zeigte sich Paul Reitinger als Vorstandsmitglied sehr zufrieden angesichts der jüngsten Entwicklungen der direktanlage.at AG. Immer mehr Kunden fänden zu direktanlage.at, zu dessen Spitzen-Produkten das kostenlose Girokonto gehört. Die Bilanzsumme soll um 28 Prozent auf 796 Millionen Euro gestiegen sein. Wie alle Banken leide auch direktanlage.at unter den niedrigen Zinsen, wie der Aufsichtsratsvorsitzende Ernst Huber anmerkte. Zugleich machte er deutlich, dass eine Vereinigung der direktanlage.at AG mit dem Mutterkonzern DAB Bank AG nicht mehr zur Diskussion stehe. Die österreichische direktanlage.at wird demnach ein eigenständiges Unternehmen bleiben.