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Weniger Bausparverträge in 2015


Das vergangene Jahr 2015 bescherte den österreichischen Bausparkassen weniger neue Bausparverträge, wie unter anderem auf „diepresse.com“ zu lesen ist. Demnach verzeichneten die Bausparkassen im Neukundengeschäft einen Rückgang von 8,3 Prozent. Konkret bedeutet dies, dass 831.827 Verträge abgeschlossen wurden. Die Sparquote sank so auf 6,7 Prozent und erreichte ein historisches Tief. Auch bei den Bauspareinlagen kam es 2015 zu einem Rückgang, wobei dieser mit 0,9 Prozent noch recht leicht ausgefallen ist. Insgesamt beliefen sich die Bauspareinlagen im vergangenen Jahr somit auf 20,48 Milliarden Euro, wie auf „diepresse.com“ zu lesen ist.

Bausparen bei Österreichern nach wie vor beliebt

Auch wenn die jüngsten Entwicklungen einen anderen Eindruck erwecken, erfreut sich das Bausparen in Österreich nach wie vor großer Beliebtheit. Laut „diepresse.com“ wies der Generaldirektor der s Bausparkasse Josef Schmidinger darauf hin, dass das Bausparen das gefragteste Anlage- und Sparinstrument sei. 38 Prozent der Befragten für das Stimmungsbarometer 2015 der GfK Austria gaben an, dass das Bausparen für sie sehr attraktiv sei. Auf den nachfolgenden Plätzen sind Immobilien und Sparbücher zu finden.

Im Gegensatz zu den Neuverträgen stieg die Finanzierungsleistung der Bausparkassen in Österreich im Jahr 2015. Um satte 11,3 Prozent stiegen die Auszahlungen, so dass die Finanzierungsleistung 2015 2,68 Milliarden Euro betrug. Dies weiß „diepresse.com“ unter Berufung auf das Arbeitsforum österreichischer Bausparkassen zu berichten. Die gesamten Ausleihungen nahmen dahingegen um 0,2 Prozent ab und beliefen sich auf 18,97 Milliarden Euro. Insgesamt blieb das Geschäft der Bausparkassen in Österreich 2015 stabil. Der deutliche Rückgang im Bereich des Neukundengeschäfts dürfte der Branche aber dennoch nicht gefallen und zeigt einen konkreten Handlungsbedarf auf, denn nur wenn es den Bausparkassen gelingt, immer wieder neue Bausparer für sich zu gewinnen, können diese ihre Position festigen. Der Anstieg der Finanzierungsleistung und der nach wie vor hohe Beliebtheitsgrad des Bausparens zeugen von der Stabilität der Branche.