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Schweiz entscheidet sich für Franken-Freigabe


Aktuell sorgt die Schweizerische Nationalbank international für Aufsehen und verunsichert nicht nur Verbraucher in der Schweiz. Die Eidgenossenschaft hat sich für eine Franken-Freigabe entschlossen, wie „welt.de“ zu berichten weiß. Damit hat die Schweiz die Finanzwelt schockiert und eine Kehrtwende eingeleitet. Im Jahr 2011 hatte die Schweizerische Nationalbank einen Mindestkurs in Höhe von 1,20 Franken pro Euro definiert. Dieser Schritt sollte vor allem der Abschwächung des Frankens dienen. Aus diesem Grund gab die SNB am 6. September des Jahres 2011 bekannt, dass sie einen Mindestkurs einführt.

Die Nationalbank der Schweiz machte damals deutlich, dass sie keinen Wechselkurs mehr akzeptieren werde, der unter 1,20 Franken für einen Euro liegt. Ausschlaggebend dafür war der starke Franken, der die Preise für Waren und Dienstleistungen aus der Schweiz steigen ließ. Aus diesem Grund entschieden sich viele Verbraucher für Alternativen aus dem Ausland, was wiederum massive Einbuße bei den Umsätzen und Gewinnen bedeutete. Um die heimische Wirtschaft zu stärken, entschied sich die Schweizerische Nationalbank für den Mindestkurs.

Schweizerische Nationalbank reagiert auf schwächelnden Euro

Mittlerweile haben sich die Zeiten allerdings geändert und die Schweiz hat sich von ihrem bisherigen Kurs verabschiedet. Wie auf „focus.de“ zu lesen ist, hat der schwächelnde Euro die Notenbanker in der Schweiz dazu bewogen, von ihrer bisherigen Geldpolitik Abstand zu nehmen. Durch die Franken-Freigabe soll eine Aufwertung erfolgen, die an den Märkten bereits stattgefunden haben soll.

Die Kehrtwende der SNB hat unlängst für große Überraschungen gesorgt und verunsichert zahllose Verbraucher. Dass dies nicht nur die Schweizer betrifft, weiß unter anderem „welt.de“ zu berichten. Viele polnische Hausbesitzer haben sich für Immobilienkredite in Franken entschieden. Die Franken-Freigabe lässt die Kosten für den Kredit nun in die Höhe schnellen und sorgt schon jetzt für Panik in Polen. Die aktuelle Situation zeigt, dass Kredite in Fremdwährung zwar durchaus ihren Reiz haben können, aber auch mit einigen Risiken einhergehen.