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Popularität des Bausparens nimmt in Österreich ab


Der Traum von den eigenen vier Wänden ist auch in Österreich weit verbreitet, nichtsdestotrotz nimmt die Popularität des klassischen Bausparens ab, wie „wirtschaftsblatt.at“ unter Berufung auf eine Studie des Instituts GfK Austria berichtet. An einer sinkenden Nachfrage nach Immobilien liegt dies allerdings in keinster Weise, denn dem Bericht zufolge sollen Grundstücke als Sachanlagen im vergangenen Jahr an Beliebtheit gewonnen und den dritten Platz im Ranking belegt haben.

Bausparen ist nach wie vor beliebteste Anlage

Auf Platz 1 der Sparstudie des Marktforschungsinstituts Gfk Austria landete das Bausparen. Bei 42 Prozent der Befragten fand der klassische Bausparvertrag Zustimmung und verteidigte so erfolgreich seine Spitzenposition aus dem Vorjahr. Damals konnte das Bausparen aber noch einen Wert von über 50 Prozent erreichen. Auch wenn Bausparverträge nach wie vor an der Spitze der beliebtesten Sparformen in Österreich stehen, haben sie von 2011 bis 2012 erheblich an Popularität verloren. Auch wenn sich die Vorlieben in Sachen Sparen bei den Österreichern nicht grundsätzlich verändert haben, findet hier ein Wandel statt, wie die aktuelle Studie belegt.

Kürzung der Förderung von Bausparverträgen

Ausschlaggebend für den Rückgang beim Bausparen ist die Kürzung der Förderung. Auf „geldmarie.at“ ist zu lesen, dass die Bausparprämie unlängst halbiert wurde. Angesichts dessen ist es nicht verwunderlich, dass sich die Verbraucher in Österreich immer häufiger nach einer attraktiven Alternative zum klassischen Bausparen umsehen. Die niedrigeren Zinsen leisten einen weiteren Beitrag hierzu, so dass die Popularität des Bausparens in Österreich allmählich abnimmt.

Andere Geldanlagen, wie zum Beispiel Aktien, erscheinen den Verbrauchern der Studie zufolge lukrativer und verzeichnen eine breitere Zustimmung. Vor allem Gold konnte enorme Zuwächse verzeichnen und erfreut sich einer großen Beliebtheit. Im Zuge der vielerorts wirtschaftlich schwierigen Situation und der Krise besinnen sich die Österreicher folglich auf bleibende Werte und legen ihr Geld in Immobilien und Edelmetallen an.