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Österreicher zeigen sich konsumfreudig


In Anbetracht der Hiobsbotschaften, die die aktuellen Nachrichten tagtäglich bestimmen, könnte man erwarten, dass sich die Verbraucher gegenwärtig eher in Zurückhaltung üben und ihren Konsum zurückschrauben. Es ist jedoch das Gegenteil der Fall, denn wie unter anderem auf „kurrier.at“ zu lesen ist, zeigen sich die Österreicher momentan sehr konsumfreudig. So herrscht eine allgemein große Kauflaune im Land. Dies zeigt sich laut „kurier.at“ anhand einer Studie des Marktforschungsunternehmens GfK. Dieses hat in ganz Europa rund 40.000 Menschen monatlich interviewt und anhand dieser Daten das Konsumklima in der EU untersucht.

Trotz Brexit, niedrigen Sparzinsen und anderen Krisen konnte das Marktforschungsinstitut eine große Kauffreude feststellen. Insbesondere in Anbetracht der niedrigen Konjunkturerwartung ist dies eine große Überraschung. Beispielsweise in Österreich stieg der Indikator für die Kauffreude auf 23 Punkte, was der beste Wert seit November 2012 ist. Im europäischen Durchschnitt liegt die Kauffreude bei 16 Punkten und somit einem ebenfalls sehr guten Wert. Die österreichischen Konsumenten stechen allerdings hervor und zeigen sich besonders konsumfreudig. Ausschlaggebend ist dafür unter anderem die Tatsache, dass viele Österreicher für die nähere Zukunft mit einer Gehaltserhöhung rechnen, wie „kurier.at“ unter Berufung auf die aktuelle Studie zu berichten weiß. Dass ein höheres Einkommen die Kauffreude fördert, ist allgemein bekannt, so dass die aktuelle Entwicklung der Konsumfreude in Österreich keineswegs aus heiterem Himmel kommt.

Auch in der Bundesrepublik Deutschland hat der Indikator der Einkommenserwartung einen hohen Wert erreicht. Folglich ist es nicht verwunderlich, dass die Deutschen ihre österreichischen Nachbarn in Sachen Kauflaune noch übertreffen. Diese Stimmung dürfte sich in den kommenden Monaten überaus positiv auf den Handel auswirken und der Wirtschaft sehr gut tun. Gesamteuropa befindet sich somit auf einem guten Weg. Die Griechen leiden dahingegen nach wie vor unter der anhaltenden Krise, was sich auch deutlich in der GfK-Studie zeigte.