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Österreicher kümmern sich verstärkt um ihre Vorsorge


Die Vorsorge ist im Allgemeinen ein eher unbeliebtes Thema und reißt die meisten Menschen eher nicht vom Hocker. Man ist sich zwar durchaus dessen bewusst, dass man für später vorsorgen sollte, doch eine große Eigeninitiative ist diesbezüglich dennoch häufig nicht festzustellen. Aktuellen Medienberichten zufolge findet in Österreich aber gegenwärtig ein Umdenken statt, denn wie unter anderem auf „steiermark.orf.at“ zu lesen ist, wächst das allgemeine Interesse an dem Thema Vorsorge. So sparen immer mehr Konsumenten aus der Steiermark vorausschauenderweise für ihre Vorsorge.

Unter Berufung auf eine aktuelle GfK-Studie, die im Auftrag des Sparkassen-Sektors durchgeführt wurde, berichtet „orf.at“, dass die Verbraucher in der Steiermark im Durchschnitt 150 Euro monatlich sparen, um für später vorzusorgen. Das gestiegene Bewusstsein für die große Bedeutung dieses Bereichs ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass immer häufiger trotz Pension eine finanzielle Lücke im Alter bleibt. Aus Angst, in die Altersarmut abzurutschen, zeigen immer mehr Konsumenten Eigeninitiative. Dies zeigt auch die Tatsache, dass 86 Prozent der Befragten, statt 83 Prozent im Vorjahr, der finanziellen Vorsorge eine große Bedeutung beimessen. Die Bereitschaft zur privaten Altersvorsorge ist demnach gestiegen.

Nachdem Anfang des Jahres 2016 eine Steuerreform in Österreich in Kraft getreten ist, ergaben sich für die Konsumenten Steuerentlastungen, die durchaus ein paar Hundert Euro ausmachen können. Das zusätzliche Geld wollen viele Österreicher sparen und so beispielsweise in ihre Vorsorge investieren. In Anbetracht der nach wie vor extrem niedrigen Zinsen ist es aber gar nicht so einfach, sein Kapital sicher und gewinnbringend anzulegen. Aus diesem Grund appellieren Finanzexperten an die Politik und fordern diese laut „orf.at“ auf, bessere Bedingungen für die betriebliche Pension zu schaffen. Gleichzeitig solle die Europäische Zentralbank ihren Kurs endlich ändern, damit sich das Sparen wieder lohnt und nicht mitunter zum Verlustgeschäft wird.