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Neue Kredithilfen für Griechenland


Die wirtschaftliche Lage in Griechenland ist nach wie vor dramatisch. Im Zuge der Krise leiden die Griechen ganz besonders und müssen unter anderem auf staatliches Fernsehen verzichten, das aus Kostengründen geschlossen wurde. Staatsschulden in Milliardenhöhe belasten Griechenland und erweisen sich auch als großes Problem für die gesamte Europäische Union. Auf „spiegel.de“ ist aktuell zu lesen, dass die Athener Regierung nun mit neuen Kredithilfen rechnen kann.

Euro-Finanzminister geben frisches Geld für Griechenland frei

Einem Bericht von „faz.net“ zufolge, soll die nächste Tranche des Griechenland-Kredits bald ausgezahlt werden. Das Geld kommt aus dem internationalen Hilfsprogramm und soll bis Oktober 2013 in Raten ausgezahlt werden. Hierzu haben sich die Euro-Finanzminister bei ihrem Treffen in Brüssel entschlossen. Insgesamt soll die Freigabe von 6,8 Milliarden Euro erfolgt sein. Griechenland erhält somit frisches Geld, das die nach wie vor äußerst angespannte Lage ein wenig entspannen soll.

Die gestaffelte Auszahlung der Kredithilfe soll laut „spiegel.de“ noch im Juli beginnen und den Griechen so rasch zur Verfügung stehen. Dem Bericht zufolge, soll sich die Troika unlängst von den Fortschritten in Griechenland überzeugt haben. Nichtsdestotrotz ist es noch ein weiter Weg, weshalb unter anderem der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor zu großem Optimismus warnte. Unter anderem sei nun eine Umstrukturierung des öffentlichen Dienstes in Griechenland erforderlich. So sollen rund 4.000 Staatsbedienstete bis Ende 2013 entlassen und zusätzlich 12.500 Staatsbedienstete in eine Transfergesellschaft als sogenannte Mobilitätsreserve überführt werden. Bis Ende 2014 sollen dann auch diese entlassen werden.

Angesichts der umfassenden Sparmaßnahmen und bevorstehenden Entlassungen im öffentlichen Dienst, die Griechenland bevorstehenden, ist die aufgebrachte Stimmung im Land nicht verwunderlich. Auf „spiegel.de“ wird berichtet, dass Unbekannte in ihrer Wut den Athener Bürgermeister Giorgos Kaminis verbal und auch tätlich angegriffen haben sollen. Die Krise in Griechenland ist also längst nicht ausgestanden und wird die Europäer und natürlich vor allem die leidgeprüften Griechen weiter in Atem halten.