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Name Bank Austria soll erhalten bleiben


Der Verkauf der Bank Austria ist beschlossene Sache und soll nun möglichst schnell über die Bühne gehen. Wie auf „orf.at“ zu lesen ist, hüllen sich die Verantwortlichen allerdings noch in Schweigen hinsichtlich des Verkaufs des Privatkundengeschäfts. Die Bawag P.S.K. kommt dabei als Käufer infrage, wobei möglicherweise noch weitere Kaufinteressenten bestehen. Konkrete Angaben machte UniCredit-Chef Frederico Ghizzoni bislang noch nicht. Als Grund dafür nannte er die Komplexität der Verkaufsverhandlungen. Zumindest für die Öffentlichkeit ist somit noch in keinster Weise absehbar, wie es mit der Bank Austria weitergehen wird.

Unlängst hat UniCredit einen überarbeiteten Geschäftsplan für den Zeitraum 2014 bis 2018 vorgelegt, der jedoch überwiegend negativ aufgenommen wurde. Dies zeigte vor allem der aktuelle Aktienkurs von UniCredit, der um mehr als zehn Prozent fiel. Ghizzoni zeigte sich Medienberichten zufolge wenig überrascht von dieser Reaktion.

Einige Experten, wie zum Beispiel die Barclays-Analysten, gingen laut „orf.at“ davon aus, dass UniCredit eine Kapitalerhöhung um bis zu sieben Milliarden Euro vornehmen müsse. UniCredit-Chef Ghizzoni verneinte dies und machte klar, dass keine derartigen Pläne existierten. Demnach beabsichtige UniCredit keine Kapitalerhöhung.

Verhandlungsmarathon für UniCredit

Betrachtet man die gegenwärtige Lage von UniCredit, befindet sich das Unternehmen in einem wahren Verhandlungsmarathon. Gegenstand der exklusiven Verhandlungen mit der aus Russland stammenden Alfa-Gruppe ist demnach der Verkauf der ukrainischen Tochter. Frederico Ghizzoni zeigte sich in dieser Sache sehr zuversichtlich und geht von einem baldigen Verhandlungserfolg aus. Die Zukunft des Privatkundengeschäfts der Bank Austria sieht dahingegen deutlich unsicherer aus, denn es ist noch nicht einmal klar, ob dieses verkauft oder umstrukturiert wird. Dass der Name Bank Austria bestehen bleibt, steht für den UniCredit-Chef allerdings außer Frage. Eine Umbenennung in UniCredit, wie zum Teil spekuliert wurde, steht folglich nicht zur Debatte, schließlich verfüge der Name Bank Austria über einen ausgezeichneten Ruf und soll deshalb auch in der Zukunft Bestand haben.