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Land Salzburg klagt gegen ausländische Banken


Bereits im Dezember des Jahres 2012 wurde der Salzburger Finanzskandal öffentlich bekannt und sorgte für einigen Wirbel. Gegenstand des Skandals sind die spekulativen Finanzveranlagungen, die durch leitende Mitarbeiter der Finanzabteilung des Landes Salzburg vorgenommen wurden und Schäden von etwa 340 Millionen Euro verursacht haben sollen. Auch wenn mittlerweile einige Jahre vergangen sind und längst neue Landtagswahlen stattgefunden haben, ist der Fall längst noch nicht abgeschlossen. Auch aktuell sorgt der Salzburger Finanzskandal einmal wieder für Schlagzeilen in der österreichischen Presse.

Salzburg klagt gegen ausländische Banken

Unter anderem auf „salzburg.orf.at“ ist gegenwärtig zu lesen, dass das Land Salzburg nun gegen einige Banken vorgeht, die an dem Finanzskandal beteiligt waren. Im Herbst 2014 konnte sich das Land laut „salzburg.com“ mit einer inländischen Bank auf einen Vergleich einigen. Der Finanzausschuss des Landtages gab nun für einen weiteren Vergleich mit einer inländischen Bank grünes Licht.

Darüber hinaus sollen einige im Ausland ansässige Banken an dem Skandal beteiligt gewesen sein. Auf „salzburg.orf.at“ ist zu lesen, dass sich das Land Salzburg zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit zehn ausländischen Banken in Verhandlungen befindet. Ziel ist es dabei, einen Vergleich oder einen Verjährungsverzicht zu erreichen. Gegen sechs dieser Institute werden allerdings bereits Klagen vorbereitet. Das Land vertritt den Standpunkt, dass ihm durch die Aktivitäten im Zuge des Skandals ein beträchtlicher Schaden entstanden sei und es zumindest Anspruch auf einen Vergleich habe. Auf diese Art und Weise soll zumindest ein Teil des entstandenen Schadens wieder ausgeglichen werden. In Anbetracht der Tatsache, dass sich einige Klagen gegen ausländische Banken in der Vorbereitung befinden, sieht es so aus, dass die Bemühungen um eine außergerichtliche Einigung nicht in allen Fällen fruchten. Wie „salzburg.orf.at“ zu berichten weiß, zeigte sich Christian Stöckl von der ÖVP sehr optimistisch und ist vom Erfolg der angestrebten Klagen überzeugt.