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EZB warnt vor Crash


Ein Finanz-Crash ist wohl das Horror-Szenario schlechthin für die ohnehin strapazierten Finanzmärkte. Wie „deutsche-wirtschafts-nachrichten.de“ berichtet, soll die Europäische Zentralbank gegenwärtig vor einem solchen Crash warnen. So soll Mario Draghi, seines Zeichens Präsident der Europäischen Zentralbank, eine ausdrückliche Warnung vor der „Möglichkeit eines scharfen und ungeordneten Abbaus der jüngsten Kapitalflüsse“ ausgesprochen haben, wie auf „deutsche-wirtschafts-nachrichten.de“ zu lesen ist. Verständlicher ausgedrückt lässt sich somit feststellen, dass Draghi einen Crash für möglich hält und aktuell davor warnt. Im Zuge dessen sollen Investoren und Banken angemessen vorsorgen und sich für den schlimmsten Fall wappnen.

EZB veröffentlicht Finanzstabilitätsbericht

Viele Experten sprechen bereits seit geraumer Zeit von einem bevorstehenden Crash und machen so mehr oder weniger die Pferde scheu. Bislang hat sich die EZB diesbezüglich nicht geäußert, doch wie „deutsche-wirtschafts-nachrichten.de“ berichtet, hat sich dies nun geändert. Die Europäische Zentralbank selbst warnt aktuell vor einem drohenden Crash. Auf den ersten Blick erscheinen die steigenden Börsenkurse zwar keineswegs besorgniserregend, doch da es den Investoren immer weiter um eine Steigerung der Rendite geht, wird die Finanzstabilität gefährdet. In dem aktuellen Finanzstabilitätsbericht macht die Europäische Zentralbank das Risiko eines Crashs deutlich.

Dem Bericht auf „deutsche-wirtschafts-nachrichten.de“ zufolge, besteht eine tatsächliche Gefahr eines Finanzcrashs. Jose Manuel Barroso soll noch einmal verdeutlicht haben, dass es sich bei den Befürchtungen nicht bloß um eine theoretische Gefahr handele. Auch Vitor Constancio (Vizepräsident der EZB) soll sich mittlerweile zu Wort gemeldet haben. Er sprach zwar keine konkreten Empfehlungen aus, rief Banken und Investoren aber dazu auf, die Warnung ernst zu nehmen und entsprechend vorzusorgen. Es sei demnach wichtig, dass sich die Banken Europas angemessen vorbereiten.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Europäische Zentralbank Einblick in die Bücher der Banken hat und um die finanzielle Situation auf den Kapitalmärkten weiß, sollte man die aktuelle Warnung vor einem Crash unbedingt ernst nehmen.