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EZB hält an Niedrigzinspolitik fest


Der Leitzins der Europäischen Zentralbank ist ein zentraler Faktor bei der Verzinsung von Finanzierungen und auch Sparanlagen. Angesichts der gegenwärtigen Niedrigzinspolitik der EZB können Verbraucher in Europa somit von niedrigen Zinsen profitieren und sich im Zuge dessen günstige Kredite sichern. Wenn es beispielsweise um den Kauf einer Immobilie beziehungsweise den Bau eines Eigenheims geht, lohnt es sich, jetzt aktiv zu werden und sich die niedrigen Zinsen für die benötigte Immobilienfinanzierung zu sichern. Sparer und Anleger, die beispielsweise auf ein klassisches Sparbuch, Festgeld oder Tagesgeld setzen, profitieren dahingegen in keinster Weise von der aktuellen Zinssituation und leiden somit unter einer nur geringen Rendite.

Mario Draghi hält an Niedrigzinspolitik fest

Als Chef der Europäischen Zentralbank ist Mario Draghi eine der führenden Persönlichkeiten des europäischen Finanzmarktes. Einem aktuellen Bericht von „focus.de“ zufolge, legte sich Draghi unlängst fest und betonte, dass die EZB die momentane Niedrigzinspolitik fortsetzen werde. So soll Mario Draghi im Anschluss an eine Sitzung des EZB-Rats mitgeteilt haben, dass der Leitzins für den Euro-Raum auch in der nächsten Zeit auf seinem jetzigen Niveau von 0,5 Prozent bleiben werde. Zugleich gab der Chef der Europäischen Zentralbank an, dass der niedrige Leitzins von 0,5 Prozent noch nicht die endgültige Untergrenze sein müsse. Eine weitere Senkung sei demnach durchaus denkbar. Wie „focus.de“ berichtet, reagierten die Finanzmärkte positiv auf dieses Signal der EZB.

Experten gehen davon aus, dass der Leitzins in der Euro-Zone schon bald weiter gesenkt werden könne. Sollte es zu einer verschärften Lage im Zuge der Krise in Portugal oder Griechenland kommen, ist es somit wahrscheinlich, dass die Europäische Zentralbank mit einer weiteren Senkung des Leitzinses reagieren würde. Die EZB will die Konjunktur im Euro-Raum so lange wie nötig mit niedrigen Zinsen unterstützen und so der Krise entgegenwirken, wie „focus.de“ unter Berufung auf Mario Draghi berichtet.