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Erste Group erzielt Gewinne im Ost-Geschäft


Die Erste Group ist längst nicht nur in ihrer österreichischen Heimat aktiv, sondern auch auf dem osteuropäischen Markt stark vertreten. Dass sich das Ost-Geschäft lohnt, hat die Bank nun wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt, denn wie unter anderem auf „diepresse.com“ zu lesen ist, verlief das dritte Quartal 2015 äußerst positiv. So sollen die bestehenden Erwartungen durch den in Osteuropa herrschenden Aufschwung deutlich übertroffen worden sein, was den Wert der Aktie um satte zehn Prozent in die Höhe schnellen ließ.

Laut „diepresse.com“ veranstaltete die Erste Group eine Telefonkonferenz zu ihrem Ergebnis im dritten Quartal. Im Zuge dessen betonte Andreas Treichl, seines Zeichens Erste-Chef, dass Zukäufe im Inland nicht geplant seien. Angesichts der momentan überaus erfreulichen Lage, in der sich die Bank befinde, könne sie aber für Mitarbeiter und Kunden anderer Institute durchaus an Attraktivität gewinnen. Insbesondere für die Erste-Töchter in Osteuropa könnte die Erste Group aller Voraussicht nach qualifiziertes Personal gebrauchen.

Osteuropa-Geschäft der Erste Group erholt sich

In den vergangenen Jahren musste die Erste Group zum Teil kämpfen, doch die Ausdauer und das Engagement haben sich gelohnt, wie die aktuellen Zahlen zeigen. Dem Bericht auf „diepresse.com“ zufolge gingen die Analysten von einem Quartalsergebnis in Höhe von 206 Millionen Euro aus. Tatsächlich lag der Nettogewinn aber bei 277 Millionen Euro, was den Aktienkurs beflügelte und auch ansonsten für Freude sorgte. Die Erste Group konnte so ihre Position als einer der größten Kreditgeber in Osteuropa erfolgreich festigen.

Trotz der allgemein guten Prognose zeichnen sich dennoch noch einige Probleme ab. So bereiten der kroatische und ungarische Markt den Verantwortlichen der Erste Group Sorgen, denn dort sorgen die Frankenkredite für zusätzliche Kosten, die die Bank als Einmalbelastung in Höhe von 145 Millionen Euro verbucht hat. Wenn man bedenkt, dass die Erste Group in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 einen Verlust von sage und schreibe 1,4 Milliarden Euro verbuchen musste, zeigt das Ergebnis aus dem Osteuropa-Geschäft für das dritte Quartal 2015 von 764 Millionen Euro, dass sich die Lage grundlegend geändert hat und die Bank positiv in die Zukunft schauen kann.