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Die Österreicher und das Sparen


In Zeiten kaum noch existenter Zinsen stellt sich für immer mehr Konsumenten die Frage, ob sich das Sparen überhaupt noch lohnt. Stattdessen erscheint es verlockend, sein Geld einfach auszugeben und den Wohlstand zu genießen, den man zur Verfügung hat. In Anbetracht der Tatsache, dass man unweigerlich älter wird und eine Vorsorge fürs Alter dringend anzuraten ist, erscheint hemmungsloser Konsum allerdings auch wenig empfehlenswert. Die Menschen befinden sich so gewissermaßen in einer Zwickmühle, denn einerseits sollen sie sparen und vorsorgen, andererseits lohnt sich dies kaum noch und kann durch extrem niedrige Zinsen in Kombination mit der Inflation mitunter sogar zu einem Verlustgeschäft werden.

Eine finanzielle Reserve macht somit absolut Sinn, doch in den gegenwärtigen Zeiten ist es mehr als schwer, ein entsprechendes Polster aufzubauen. Riskante Investitionen versprechen zwar höhere Renditen, aber aufgrund des bestehenden Verlustrisikos der Einlagen handelt es sich dabei um keine adäquate Option zur privaten Vorsorge. Wie „derstandard.at“ aktuell berichtet, haben die privaten Haushalte in Österreich im Jahr 2015 knapp sieben Prozent ihres verfügbaren Einkommens gespart. Die demnach sinkende Kaufkraft ist jedoch ein Problem, wenn es darum geht, für schlechtere Zeiten vorzusorgen.

Österreicher investieren in Immobilien

Wer für den Fall der Fälle vorsorgen will, begibt sich auf die Suche nach geeigneten Sparformen, die heute entweder eine hohe Rendite und zugleich ein hohes Risiko oder viel Sicherheit und nahezu keine Zinsen bieten. Für immer mehr Menschen erscheint das sogenannte Betongold ein interessanter Kompromiss. Aus diesem Grund investieren immer mehr Österreicher in Immobilien. Wie auf „derstandard.at“ zu lesen ist, landete das Betongold im „Bankbarometer 2016“ vom Februar 2016 erstmals auf dem ersten Platz der wichtigsten Anlageformen. Danach folgten Aktien, Sparbücher, Investmentfonds und Anleihen. Zudem zeigte die Umfrage, dass viele Verbraucher einfach auf Bargeld setzen und von jeglichen Geldanlagen Abstand nehmen.