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Deutsche Verbraucher setzen weiterhin aufs Sparbuch


Wer auf hohe Renditen hofft, hat aktuell nur wenig Freude an einem Sparbuch, denn die Zinsen, die hier geboten werden, sind kaum der Rede wert. Dass sich viele Menschen aus diesem Grund nach Alternativen umsehen oder diese Art des Sparens gleich gänzlich ausschließen, ist somit nicht verwunderlich. Nichtsdestotrotz ist der allgemeine Sparwille ungebrochen, was sich unter anderem anhand der Höhe der Spareinlagen zeigt, die sich in Deutschland laut „finanzen.at“ auf über 600 Milliarden Euro belaufen.

Bei deutschen Sparern herrscht Verunsicherung

Wie auf „finanzen.at“ zu lesen ist, hat sich unlängst der global agierende Vermögensverwalter BlackRock mit dem Sparverhalten der Deutschen befasst und im Zuge dessen festgestellt, dass die Verbraucher in Deutschland sehr verunsichert sind. Viele Konsumenten setzen nach wie vor auf das altbewährte Sparbuch, obwohl sie sich vollkommen darüber im Klaren sind, dass sie durch eine sehr konservative Anlage etwaige Vermögensverluste riskieren. Dennoch haben die Deutschen mehr als 60 Prozent des Vermögens auf Tagesgeldkonten und Sparbüchern angelegt. Die Studie von BlackRock zeigt somit, dass die meisten Verbraucher durchaus wissen, dass ein nachhaltiger Vermögensaufbau mit dem Sparbuch kaum noch möglich ist. Die Verunsicherung gegenüber Vermögensanlagen ist allerdings so groß, dass viele Menschen am altbewährten Sparbuch festhalten oder mitunter gleich auf Barreserven setzen.

Lediglich 15 Prozent des Vermögens wird der BlackRock-Studie zufolge in Aktien investiert. Wie auf „finanzen.at“ zu lesen ist, bestätigt die aktuelle Studie der Direktbank Comdirect ebenfalls die Zurückhaltung deutscher Konsumenten in Sachen Aktien. Das Interesse an Aktien sei zwar grundsätzlich hoch, doch schlussendlich tätigen nur Wenige entsprechende Investitionen. Viele Menschen wissen demnach um die Sinnhaftigkeit einer Aktienanlage, nehmen persönlich aber Abstand davon. Nicht selten warten interessierte Bürger auf den richtigen Moment für ihren Aktienkauf und nehmen somit eine abwartende Haltung ein. Ob und wann der richtige Moment kommt, ist dahingegen fraglich.