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Banken reagieren auf Flüchtlingskrise


Die aktuelle Flüchtlingskrise ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit und wird schon jetzt als Aufgabe des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Tagtäglich strömen Tausende Menschen nach Europa, auf der Suche nach Sicherheit und einer Perspektive für die Zukunft. Seit Monaten befasst sich die Politik intensiv mit diesem Thema, wobei unter anderem auch das Finanzwesen allmählich auf die Situation reagiert. Ein Girokonto ist für die meisten Menschen in Europa eine absolute Selbstverständlichkeit und die Basis für die Teilhabe am wirtschaftlichen Leben. Um diese auch Flüchtlingen und Asylbewerbern zu ermöglichen, wird nun beispielsweise die Sparkasse Bielefeld aktiv.

Sparkasse Bielefeld eröffnet Filiale für Asylbewerber

Asylbewerber haben oftmals Schwierigkeiten, ein Konto zu eröffnen. Insbesondere Verständigungsprobleme sorgen dafür, dass dieses Vorhaben mitunter scheitert. Wie aktuell unter anderem auf „bild.de“ zu lesen ist, will die Sparkasse Bielefeld diesbezüglich Abhilfe schaffen und eine Filiale speziell für Flüchtlinge einrichten. Dabei soll es sich um kein dauerhaftes Angebot, sondern eine kurzzeitige Lösung handeln. Eine Geschäftsstelle, die das Institut bereits vor einigen Jahren aufgegeben hatte, wird nun reaktiviert und speziell als Sonder-Filiale für Flüchtlinge in Betrieb genommen. Das Konzept soll bislang nahezu einzigartig sein und könnte durchaus Schule machen.

Die Sonder-Filiale der Bielefelder Sparkasse soll zu einer wichtigen Anlaufstelle für Flüchtlinge werden und diesen die Chance geben, ein Girokonto zu eröffnen, um beispielsweise Sozialleistungen zu empfangen. Aber auch ansonsten wird Asylbewerbern die Teilhabe am wirtschaftlichen Leben erheblich erleichtert. Damit all dies möglichst reibungslos funktioniert, werden in der Filiale Mitarbeiter mit kurdischen und arabischen Sprachkenntnissen eingesetzt. Darüber hinaus soll dort eine syrische Mitarbeiterin ebenfalls als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. Das alltägliche Geschäft der Sparkasse Bielefeld soll so deutlich entlastet werden, indem die große Zahl an Flüchtlingen in der Sonderfiliale betreut wird. Sprachliche Barrieren sollen so reduziert und Wartezeiten erheblich verringert werden können. Das Angebot soll sich laut „wdr.de“ an Flüchtlinge richten, die dauerhaft in Bielefeld bleiben.