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Bank Austria setzt weiterhin aufs Osteuropa-Geschäft


Die bekannte Unicredit Bank Austria gehört zu den größten Banken in ganz Österreich und ist somit für die gesamte Finanzwelt der Alpenrepublik von großer Bedeutung. Dabei beschränkt sich das Institut nicht nur auf den österreichischen Raum, sondern ist auch im Ausland aktiv. Wie aktuell auf „wienerzeitung.at“ zu lesen ist, setzt die Bank Austria insbesondere auf das Osteuropa-Geschäft.

Bank Austria will sich nicht aus Osteuropa zurückziehen

Dass die wirtschaftliche Situation im osteuropäischen Raum gegenwärtig mehr als schwierig ist, ist kein Geheimnis und allgemein bekannt. Die Krise in der Ukraine, fallende Ölpreise, zunehmende Kapitalflucht und internationale Sanktionen machen Russland schwer zu schaffen. Der schwache Rubel-Kurs ist ebenfalls ein großes Problem. In Anbetracht dieser Lage ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Banken zunächst aus dem Osteuropa-Geschäft zurückziehen, um keine massiven Verluste durch die aktuellen Entwicklungen zu erleiden.

Wenn es nach Carlo Vivaldi, dem zuständigen Osteuropa-Chef der Bank Austria, geht, wird die Bank über die momentanen Entwicklungen hinwegsehen. Laut „wienerzeitung.at“ seien die Risiken nicht unkalkulierbar, so dass dieses Vorgehen durchaus möglich ist. Obwohl die Bank an keinen Rückzug denkt, will sie vorerst nicht in Russland investieren und erst einmal abwarten.

Während am Russland-Geschäft festgehalten werden soll, plant die Bank Austria einen Verkauf des Ukraine-Geschäfts. 2014 erlitt das Institut hier einen Verlust in Höhe von 150 Millionen Euro und die Prognosen für 2015 verheißen auch nichts Gutes. Dass die Bank dennoch grundsätzlich weiterhin das Osteuropa-Geschäft fokussiert, liegt daran, dass sie in diesem Bereich zuletzt einen ansehnlichen Gewinn vor Steuern von 1,5 Milliarden Euro erzielen konnte. Der osteuropäische Raum erweist sich trotz aktueller Krisen grundsätzlich als sehr profitables Geschäft für die Bank Austria. Durch den Verkauf des Ukraine-Geschäfts soll die Profitabilität noch weiter gesteigert werden. Auch wenn die Lage im Moment etwas schwierig erscheint, sollte dies kein Grund sein, sich aus Osteuropa zu verabschieden.