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Abschwung trifft Österreich härter als gedacht


Wirtschaftlich läuft es in Österreich momentan alles andere als positiv, was alle Bürger mehr oder weniger stark zu spüren bekommen. Aktuell ist auf „diepresse.com“ zu lesen, dass die Österreichische Nationalbank nicht allzu optimistisch in die Zukunft blickt. Der Ausblick für die nationale Wirtschaft wirkt mehr oder weniger stark beunruhigend und zeugt von der schwierigen Lage, in der sich Österreich gegenwärtig befindet.

OeNB revidiert Wachstumsprognose

Ursprünglich hatte die Österreichische Nationalbank ein Wachstum von 0,5 Prozent prognostiziert. Laut „diepresse.com“ hat die OeNB diese Wachstumsprognose nun revidiert und geht von nur noch 0,3 Prozentpunkten aus. Auch was die Zahlen für das kommende Jahr 2014 betrifft, zeichnet sich dieser Trend ab. So liegt die Wachstumsprognose für 2014 aktuell bei 1,5 Prozent. Ewald Nowotny, seines Zeichens OeNB-Gouverneur, gab zudem an, dass sämtliche Experten den Abschwung unterschätzt hätten.

Erheblicher Abschwung in Österreich

Der wirtschaftliche Abschwung hat Österreich folglich deutlich härter getroffen als erwartet. Ausschlaggebend für diese Entwicklung soll vor allem die Abnahme im Bereich der Exporte und Investitionen sein, wie „diepresse.com“ unter Berufung auf Ewald Nowotny berichtet. Angesichts der aktuellen Situation in der EU schlage sich Österreich aber gut, ließ Nowotny verlauten. Die Rezession sei in der Eurozone deutlich spürbar, wobei nicht ausschließlich die Krisenstaaten wie Griechenland und Portugal von der angespannten Lage betroffen seien. Hinzu komme noch das relativ geringe Wachstum in Deutschland, so dass die Wirtschaft momentan nicht so recht in Schwung kommt.

Österreich steht somit in keinster Weise alleine da und muss so wie der gesamte Euroraum die gegenwärtige Rezession überwinden. Die OeNB geht „diepresse.com“ zufolge von einem Rückgang der realen Wirtschaftsleistung im Euroraum von etwa 0,6 Prozent aus. Für 2014 ist die Prognose der Österreichischen Nationalbank optimistischer, denn für das kommende Jahr erwartet diese eine Zunahme der Wirtschaftsleistung in der Eurozone um 1,1 Prozent.