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Philharmoniker Münze


Die Philharmoniker Münze, die auch als Wiener Philharmoniker bezeichnet wird, gehört weltweit zu den bekanntesten Anlagemünzen. Im Jahre 1989 wurde die österreichische Goldmünze erstmals geprägt und erfreut sich seitdem ungebrochener Beliebtheit. Von Anfang an und bis heute zeigt eine Seite der Münze Instrumente der berühmten Wiener Philharmoniker, die als Namensgeber für diese Anlagemünze dienen. Auf der anderen Seite ist eine Orgel zu sehen, die im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins steht und den meisten Menschen aus dem legendären Neujahrskonzert bekannt sein dürfte.

Als Chefgraveur der Münze Österreich, die weltweit die einzige Prägestätte für die Philharmoniker Münze darstellt, gab Thomas Pesendorfer der bekannten Anlagemünze ihr Aussehen, das im Wesentlichen seit der ersten Prägung erhalten geblieben ist. Lediglich das Prägejahr ändert sich, während das Motiv der Wiener Philharmoniker gleich bleibt. 2002 fand jedoch eine weitere, grundlegende Veränderung statt, denn durch die Einführung des Euros wurde der Schilling von diesem als Nennwert ersetzt.

Philharmoniker Münze in Gold und Silber

Die klassische Philharmoniker Münze besteht aus Gold und zeichnet sich durch einen Goldgehalt von 99,99 Prozent aus. Der Gold-Philharmoniker ist in verschiedenen Größen erhältlich, denn die Münzen wurden bereits in den Größen 1/10 Unze, 1/4 Unze, 1/2 Unze und 1 Unze geprägt. Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der berühmten Anlagemünze gab es im Jahre 2004 zusätzlich den sogenannten Big Phil. Hierbei handelt es sich um die Philharmoniker Münze in einer 1000-Unzen-Version, die einen Nennwert von 100.000 Euro aufweist. Insgesamt wurden lediglich 15 Exemplare dieser Rekordmünze hergestellt, die aus 31,103 kg purem Gold besteht, 2 cm dick ist und einen Durchmesser von 37 cm hat. Obgleich der Nennwert des Big Phil mit 100.000 Euro angegeben ist, liegt der tatsächliche Wert dieser besonderen Philharmoniker Münze weitaus höher. In Anbetracht des hohen Goldpreises dürfte der Materialwert bei über dem zehnfachen Nennwert liegen.

Der Wiener Philharmoniker besteht in der Regel zwar aus Gold, wird seit dem 01. Februar 2008 aber auch in einer Silberversion hergestellt. Zu 99,9 Prozent besteht diese Münze, deren Nennwert mit 1,50 Euro angegeben ist, aus purem Silber, sodass der Materialwert auch hier den Nennwert deutlich übersteigen dürfte. Optisch entspricht die Philharmoniker Silbermünze der goldenen Variante. Lediglich der Rand der Anlagemünze macht hier eine Ausnahme, denn während dieser bei der goldenen Variante geriffelt ist, zeichnet sich die Silbermünze durch einen glatten Rand aus.